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Das Ding des Jahres

Stefan Raab hat „Das Ding des Jahres“ entwickelt und das hat das Potenzial die Show des Jahres zu werden. Zumindest, was den Haussender ProSieben betrifft, der damit den ersten Angriff auf das Erfolgsformat „Die Höhle der Löwen“ des Konkurrenzsenders VOX wagt. Alle Erfolgsfaktoren inklusive einem ungeschlagenen Erfolgsproduzenten sind da. In der neuen Show präsentieren Erfinder ihre Erfindunden, die von Prominenten auf ihre Tauglichkeit getestet, begutachtet und bewertet werden. Am Ende entscheidet ein Zuschauervoting über den Gewinner und der kann im Finale ein Werbevolumen in Millionenhöhe bekommen. Von 2,5 Millionen Euro ist die Rede.

„Wir suchen das beste Produkt und bieten eine Plattform für den fairsten Wettbewerb, den es gibt: das Zuschauervoting„, wird Raab zitiert. In vier bis fünf Duellen je Sendung konkurrieren die Erfindungen und ihre Erfinder gegeneinander und müssen sich den testwütigen Promis stellen. Wer weiter kommt, entscheidet das Saalpublikum. Ein bis zwei Teilnehmer je Sendung sollen ins große Live-Finale einziehen, in dem dann die TV-Zuschauer abstimmen dürfen. Gesucht werden Erfinder, die die mit Leidenschaft ein Ding erfunden haben und damit noch nicht den großen Durchbruch geschafft haben.“ Gesucht werden funktionsfähige und präsentationsfähige Prototypen, die bereits marktreif sein können, aber noch nicht müssen. Nicht gesucht werden virtuelle Apps und reine Geschäftsideen, die man nicht anfassen kann. Wer das Format idealerweise moderieren soll, steht bereits fest, wurde allerdings noch nicht verkündet. Die Person sei gerade auf einer Trekking-Tour in Nepal und noch nicht eingeweiht, heißt es.

Produziert von Stefan Raab

Hinter der Sendung steckt niemand anderes als der TV-Entertainer Stefan Raab, der für ProSieben Erfolgsformate wie „TV total„, „Schlag den Raab„, die „Wok WM“ und verschiedene große Prominenten-Wettbewerbe erfunden hat. Er produzierte Shows und Musik und führte seine Entdeckung Lena Meyer-Landruth zum Grandprix-Sieg. Vor zwei Jahren nahm er seinen Abschied vor der Kamera und wirkt nun als Produzent gemeinsam mit seiner Produktionsfirma Brainpool an der neuen Sendung mit.

Verkündet wurde das neue Format auf den Kölner Screenforce Days 2017. Sendetermine sind bisher noch nicht bekannt, werden aber voraussichtlich im Januar 2018 starten und in einem Live-Finale münden. Das Format dürfte aber viel Aufmerksamkeit mit sich bringen und aufgrund des Zuschauer-Involvements sehr beliebt werden. Kaum eine Sendung, die Stefan Raab in den letzten Jahren entwickelte, wurde nicht zum Erfolg. Immer wieder räumte er auch Erfindern einen Platz in seiner Sendung ein. So wurde die Sportart Headis durch Auftritte in Schlag den Raab bekannt, der Dönergrill „Der Gerät“ wurde zum Kult und immer wieder traten auch jugendliche Erfinder auf. Raab selbst hat ebenfalls Erfindertalent und zwar nicht nur für Shows sondern auch für Unterhaltungselemente wie die Pfui-Kelle oder den fahrenden Schreibtisch, welche er als Showelemente für TV total entwickelte. Die Idee für „Das Ding des Jahres“ soll den Produzenten Raab schon seit 5 oder 6 Jahren begleiten. Bisher habe er aber nicht die Zeit für eine Umsetzung gehabt.

Tatsächlich gelang es ProSieben bisher auch nicht, den TV-Abschied des Publikumslieblings mit neuen Erfolgen zu kompensieren. Der Erfolg der Sendung wird somit nicht nur ein Gewinn für Deutschlands Erfinder- und Gründerszene und für die Fernsehzuschauer, die endlich mal wieder etwas interessantes geboten bekommen, sondern auch für den Sender ProSieben. Bewerbungen sind auf das-ding-des-jahres.de oder auf Facebook unter https://www.facebook.com/dasdingdesjahres/ möglich.

Am 24. September 2017 eröffnet Stefan Raab die Gründermesse Bits&Pretzels in München und wird dann womöglich auch schon mehr Einblicke in die Pläne für „Das Ding des Jahres“ geben.