Missoir Hockurinal für Frauen

Das Startup Missoir, bekannt aus der TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“, bietet mit seinem gleichnamigen Hockurinal eine Ergänzung zur klassischen Sitztoilette für Frauen und FLINTA-Personen. Das Urinal aus Edelstahl wird bodennah installiert und ermöglicht das Urinieren in der Hocke, ohne mit einer Toilettenbrille in Berührung zu kommen. Ein speziell geformter Spritzschutz soll dabei verhindern, dass Flüssigkeit über das Becken hinausspritzt. Seitliche Haltegriffe bieten zusätzlichen Halt und erleichtern die Nutzung. Anders als herkömmliche Toiletten und viele Hocktoiletten kommt Missoir ohne Wasser zum Spülen aus. Das spart Trinkwasser und macht das Produkt besonders für öffentliche Sanitäranlagen, Clubs, Festivals und Veranstaltungsorte interessant. Auch das umständliche Reinigen einer Toilettenbrille oder das Abdecken der Sitzfläche mit Toilettenpapier entfällt. Die Nutzung erfolgt in der Hockposition, wobei Toilettenpapier anschließend in einem dafür vorgesehenen Abfallbehälter entsorgt wird. Durch das Konzept soll der Toilettenbesuch schneller und unkomplizierter ablaufen, insbesondere an Orten mit hohem Besucheraufkommen.

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Kandidat bei „Die Höhle der Löwen“ 2026

Für den Einbau eignet sich Missoir sowohl für neue Sanitärbereiche als auch für bestehende Anlagen. Die Montage erfolgt durch Sanitärfachpersonal und benötigt keinen Wasseranschluss, sondern lediglich eine geeignete Abwasserleitung. Je nach räumlichen Voraussetzungen können einzelne Hockurinale in abschließbaren Kabinen oder mehrere Becken nebeneinander mit Trennwänden installiert werden. Letztere Variante ist vor allem bei Festivals und Großveranstaltungen interessant, weil mehrere Personen die Anlage nacheinander nutzen können, ohne auf eine freie Toilettenkabine warten zu müssen. Ein Sichtschutz soll dabei die Privatsphäre gewährleisten. Ergänzendes Zubehör ermöglicht eine Anpassung an unterschiedliche Einsatzbereiche. Auch beim laufenden Betrieb setzt das Konzept auf einen vergleichsweise geringen Wartungsaufwand. Da kein Spülwasser zum Einsatz kommt, können sich weniger Ablagerungen bilden als bei herkömmlichen Spültoiletten. Für die Reinigung werden milde, pH-neutrale Mittel empfohlen, während aggressive und chlorhaltige Reiniger vermieden werden sollen. Eine regelmäßige Kontrolle durch Fachpersonal trägt dazu bei, die Funktionsfähigkeit der Anlage zu erhalten. Missoir ist bereits an verschiedenen Standorten in Deutschland, Österreich, Dänemark und den Niederlanden vertreten, darunter Clubs, Festivalgelände, öffentliche Parks und Berghütten.

Missoir in der Höhle der Löwen

In der VOX-Gründershow „Die Höhle der Löwen 2026“ in Staffel 20 wird Missoir von Ilona Olverdi vorgestellt. Die Idee zu Missoir entstand 2018 und entwickelte sich nach erfolgreichen Einsätzen auf Festivals und Veranstaltungen zur Serienproduktion. Bis 2024 setzte das Unternehmen auf die Vermietung seiner Hockurinale, bevor der Schwerpunkt auf den direkten B2B-Vertrieb wechselte. Ein Investment könnte den Ausbau des Vertriebs, die Erschließung weiterer Märkte und die Gewinnung neuer Geschäftskunden unterstützen. Janna Ensthaler käme mit ihrer Erfahrung als Unternehmerin und ihrem Fokus auf nachhaltige Geschäftskonzepte infrage, während Judith Williams als einzige weitere Löwin beim Pitch vermutlich engere Bezugspunkte zur Örtchen-Problematik von Frauen hat als die männlichen Mit-Löwen. Der Pitch wurde in der Sendung vom 19.10.2026 ausgestrahlt und erreichte rund Millionen Zuschauer, die an diesem Tag die Höhle der Löwen einschalteten.


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Kapitalgesuch bei „Die Höhle der Löwen“

Missoir sucht Wachstumskapital in Höhe von 180.000 Euro
Verwendungszweck: Ausbau des B2B Vertriebs
Gründer: Ilona Olverdi
Beteiligungsquote: 20%
Unternehmensbewertung: 720.000 €

Deal für Missoir?

Ilona Olverdi stellt den Löwen mit Missoir ein Hockurinal vor, das Frauen und FLINTA-Personen eine Alternative zur herkömmlichen Toilettenschüssel bietet. Während des Pitches lernen die Investoren das ungewöhnliche Sanitärprodukt kennen. Im Mittelpunkt stehen die einfache Handhabung, die hygienischen Vorteile und die Möglichkeit, mehrere Urinale nebeneinander zu installieren. Gerade bei Festivals, in Clubs und auf Großveranstaltungen könnte das Konzept dazu beitragen, lange Warteschlangen vor den Toilettenkabinen zu verkürzen. Judith Williams davor vorher aber vormachen, wie sie selbst auf öffentlichen Toiletten das Thronbauen mit Toilettenpapier und die schwebende Hocke kombiniert. Bis 2024 basiert das Geschäftsmodell vor allem auf der Vermietung, bevor sich der geschäftliche Schwerpunkt auf den Verkauf an Unternehmen verlagert. Damit richtet sich Missoir verstärkt an Veranstalter, Clubbetreiber und weitere gewerbliche Kunden, die ihre Sanitäranlagen erweitern möchten. Vor dem Hintergrund möchte die Gründerin auch gar nicht über die Mietumstze sprechen, sondern fokussiert sich in den Zahlen ganz auf das letzte Betriebsjahr.

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Gendergerechte Toiletten im öffentlichen Raum

Öffentliche Toiletten gehören zur grundlegenden Infrastruktur einer Stadt. Trotzdem sind sanitäre Anlagen vielerorts nicht so gestaltet, dass alle Menschen sie gleichermaßen unkompliziert nutzen können. Besonders deutlich zeigt sich das bei der Verteilung von Toilettenplätzen, den Wartezeiten vor den Kabinen und der Frage, welche Bedürfnisse bei der Planung berücksichtigt werden. Frauen müssen bei Veranstaltungen, in Clubs oder an Bahnhöfen häufig länger anstehen als Männer. Hinzu kommen die Anforderungen von trans-, intergeschlechtlichen und nichtbinären Personen, die sich durch eine strikte Trennung in Damen- und Herrentoiletten ausgeschlossen oder unwohl fühlen können. Gendergerechte Sanitärkonzepte setzen deshalb nicht allein auf eine andere Beschilderung, sondern berücksichtigen unterschiedliche Bedürfnisse bereits bei der Planung und Ausstattung öffentlicher Toiletten.

Wartezeiten durch eine bedarfsgerechte Planung reduzieren

Ein wichtiger Ansatzpunkt ist die tatsächliche Verteilung der verfügbaren Toilettenplätze. Klassische Herrenbereiche verfügen häufig über Urinale, die eine schnelle Nutzung ermöglichen und weniger Platz beanspruchen als abgeschlossene Toilettenkabinen. In Frauenbereichen fehlt ein vergleichbares Angebot oft vollständig. Dadurch entsteht eine strukturelle Ungleichheit, die sich bei Großveranstaltungen, in Stadien oder auf Festivalgeländen besonders bemerkbar macht. Eine bedarfsgerechte Planung sollte daher nicht nur die Anzahl der Toiletten, sondern auch deren Nutzungsdauer, Zugänglichkeit und räumliche Anordnung berücksichtigen. Ergänzende Urinallösungen für Frauen und FLINTA-Personen können dabei eine Möglichkeit sein, zusätzliche Kapazitäten zu schaffen. Entscheidend ist, dass solche Angebote ausreichend Privatsphäre bieten, hygienisch gestaltet sind und ohne unnötige Hürden genutzt werden können.

Inklusive Sanitärkonzepte über klassische Geschlechtertrennung hinausdenken

Gendergerechtigkeit im öffentlichen Raum umfasst mehr als die Frage, wie viele Toiletten für Frauen und Männer zur Verfügung stehen. Auch Menschen, die sich nicht eindeutig einer dieser Kategorien zuordnen, benötigen Sanitäranlagen, in denen sie sich sicher und respektiert fühlen. Unisex-Toiletten, abschließbare Einzelkabinen und gut sichtbare, inklusive Beschilderungen können dazu beitragen, Nutzungskonflikte zu vermeiden. Gleichzeitig müssen die unterschiedlichen Anforderungen im Alltag berücksichtigt werden: Familien benötigen beispielsweise Platz für die Begleitung von Kindern, Menschen mit Behinderung barrierefreie Zugänge und ausreichend Bewegungsfläche. Eine pauschale Lösung gibt es deshalb nicht. Sinnvoll sind Sanitärkonzepte, die mehrere Nutzungsformen miteinander verbinden und dabei Sicherheit, Privatsphäre und eine verständliche Orientierung gewährleisten. Die Gestaltung sollte sich an den tatsächlichen Bedürfnissen der Besucher orientieren, statt bestehende Geschlechterrollen einfach in der Architektur fortzuschreiben.

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Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit bei der Ausstattung mitdenken

Neben Inklusion und Komfort spielen bei öffentlichen Toiletten auch Wasserverbrauch, Betriebskosten und Wartungsaufwand eine Rolle. Gerade Kommunen, Veranstalter und Betreiber stark frequentierter Anlagen müssen Lösungen finden, die langfristig funktionieren und sich wirtschaftlich betreiben lassen. Wasserlose Urinale können den Verbrauch von Spülwasser reduzieren und bei geeigneter Installation eine Ergänzung zu herkömmlichen Toiletten darstellen. Werden solche Systeme auch für Frauen zugänglich gemacht, lassen sich ökologische und gendergerechte Aspekte miteinander verbinden. Für die praktische Umsetzung sind allerdings eine fachgerechte Installation, passende Entwässerungssysteme, regelmäßige Reinigung und eine verständliche Nutzungsführung erforderlich. Bei Neubauten und der Modernisierung bestehender Anlagen lohnt es sich deshalb, Sanitärlösungen nicht isoliert zu betrachten, sondern Kapazitäten, Barrierefreiheit, Privatsphäre und Ressourcenverbrauch gemeinsam zu planen. Gerade bei Festivals, in Clubs, an Verkehrsknotenpunkten und in öffentlichen Parks kann eine solche Herangehensweise dazu beitragen, sanitäre Infrastruktur zeitgemäßer und bedarfsgerechter zu gestalten.

Missoir setzt genau an der Schnittstelle zwischen gendergerechter Sanitärplanung und nachhaltiger Infrastruktur an. Das Hockurinal ergänzt klassische Toiletten um eine weitere Nutzungsmöglichkeit. Da das System ohne Spülwasser auskommt, kann es außerdem dazu beitragen, den Wasserverbrauch in stark frequentierten Sanitärbereichen zu senken. Besonders bei Festivals, in Clubs und bei Großveranstaltungen könnte Missoir eine praktische Ergänzung sein, wenn viele Menschen innerhalb kurzer Zeit sanitäre Anlagen benötigen. Voraussetzung für eine erfolgreiche Umsetzung sind geeignete Räumlichkeiten, ein durchdachtes Schutzkonzept und eine Installation, die den Anforderungen des jeweiligen Standorts entspricht. Als eines der potenziellen Höhle der Löwen Produkte bringt Missoir ein Thema in die öffentliche Diskussion, das bei der Planung von Toilettenanlagen lange wenig Beachtung findet: die Frage, wie sich sanitäre Infrastruktur gerechter und zugleich ressourcenschonender gestalten lässt. Das Geschäftsmodell richtet sich anders als die meisten anderen Produkte aus der Höhle vor allem an gewerbliche Abnehmer wie Veranstalter, Clubbetreiber und Betreiber öffentlicher Einrichtungen.

Die Kandidaten bei „Die Höhle der Löwen 2026“ in der Sendung vom 19. Oktober 2026 (Staffel 20 Folge 7) sind die Rasierer aus Biomaterial von Razeco, der Kölsche Koks Kaffeelikör, die Air Fryer Pizza FRYZZA, die Bewegungs-App move2pay und das Frauenurinal Missoir, die in der siebten Folge der zwanzigsten Staffel zusammen 1.510.000 € Kapital von den Löwen einwerben wollen. Der Rückblick auf die Höhle der Löwen Produkte der vergangenen Jahre bringt dieses Mal ein Wiedersehen mit den Zahnstochern von pick’em, dem Nasenlochspreizer von Venticross. Außerdem erzählen die Löwen im rahmen der Pitches von ihren Investments in Tallow Naturals, yfood, Nalu und Ankerkraut.

Körperliche und seelische Gesundheit ist das Wichtigste im Leben. Kein Wunder also, dass sich immer mehr junge Unternehmen mit Fitness, Gesundheit, körperlichem und geistigem Wohlbefinden beschäftigen. Auch im Fernsehen werden diese neuen Konzepte immer wieder gerne besprochen, sei es im Rahmen von Reportagen oder Gründershows. Hier findet sich eine Übersicht an Startups aus den Bereichen Gesundheit, Fitness und Wohlbefinden, die im Fernsehen auftraten.

Ralf Dümmel Ruth Cremer DHDL Buch kaufenDie Höhle der Löwen: Vom Pitch zum Deal neu!
Buch zur Sendung von Ruth Cremer
Startup-Beraterin bei „Die Höhle der Löwen“
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von Carsten Maschmeyer
Investor bei „Die Höhle der Löwen“
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„Erfolgreich Unternehmen gründen“
Die Höhle der Löwen, Autor: Felix Thönnessen
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Das Brettspiel zur Sendung

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Kontakt zu Missoir

Anschrift: MISSOIR GmbH
Oranienstraße 183 (c/o Studio36)
10999 Berlin
Website: missoir.de/

Änderungen und Irrtümer vorbehalten. Bildquellen & Copyright: Alle Fotos aus der Sendung „Die Höhle der Löwen“ © VOX/Boris Breuer & Bernd-Michael Maurer / Alle anderen Bilder, soweit nicht anders gekennzeichnet, © des jeweiligen Startups (siehe Kontaktdaten).

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