Mit HEIONTEC ist ein Startup aus der Sendung Die Höhle der Löwen aktuell mit einer Technologie zu sehen, die sich der Energieversorgung drahtloser Sensoren widmet. Im Mittelpunkt stehen sogenannte TEC-G-Zellen, die thermische Energie aus der Umgebung nutzen, um elektrische Energie für besonders sparsame Sensorsysteme bereitzustellen. Der Ansatz richtet sich damit auf ein Problem, das bei einer großen Zahl verteilter Messpunkte entsteht: Batterien müssen regelmäßig kontrolliert und ausgetauscht werden, obwohl der eigentliche Energiebedarf der angeschlossenen Sensoren oft sehr gering ist. Besonders aufwendig wird das an Stellen, die nur schwer zugänglich sind, weitläufig verteilt liegen oder für Wartungsarbeiten nur unter hohem Aufwand erreicht werden können. HEIONTEC setzt deshalb auf Energy Harvesting, bei dem die benötigte Energie direkt aus den Bedingungen am Einsatzort gewonnen wird. Die TEC-G-Zellen sind dabei nicht auf Sonnenlicht, Bewegung oder ein konstantes Temperaturgefälle zwischen zwei unterschiedlich warmen Bereichen angewiesen. Stattdessen macht die Technologie Umgebungs- beziehungsweise Niedertemperaturwärme nutzbar und soll dadurch auch dort eingesetzt werden können, wo andere Verfahren zur Energiegewinnung aus der Umgebung an ihre Grenzen stoßen. Im Fokus stehen Ultra-Low-Power-Anwendungen, deren durchschnittlicher Energiebedarf niedrig ist und bei denen die verfügbare Leistung für einzelne Messungen oder Funkübertragungen zunächst gesammelt werden kann.
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Das technische Herzstück bilden die besagten TEC-G-Zellen, die aus zwei Elektroden und einem speziell entwickelten Elektrolyten bestehen. Innerhalb der geschlossenen Zellarchitektur läuft ein reversibler elektrochemischer Prozess ab: Wird ein angeschlossenes Verbrauchsgerät aktiviert, stellt die Zelle elektrische Energie bereit, während sich ihr Zustand verändert und sich die Zelle dabei abkühlt. Anschließend nimmt sie Wärme aus der Umgebung auf und kann dadurch wieder in ihren Ausgangszustand zurückkehren. Dieser Vorgang lässt sich wiederholen, sodass die Energieversorgung nicht ausschließlich von einer einmalig gespeicherten Batterieladung abhängt. Für die praktische Nutzung entwickelt HEIONTEC die Zellen derzeit insbesondere im Pouch-Format. Dadurch lassen sich Zellgröße und Materialmenge an den jeweiligen Energiebedarf sowie an den vorhandenen Einbauraum anpassen. Entscheidend für die Anwendung ist außerdem die Kombination mit weiterer Elektronik: Leistungselektronik und ein Zwischenspeicher können die vergleichsweise kontinuierlich gewonnene Energie aufnehmen, aufbereiten und anschließend bedarfsgerecht an den Sensor weitergeben. So lässt sich beispielsweise ein Sensor über längere Zeit mit geringer Leistung versorgen, während für eine Messung oder eine drahtlose Übertragung kurzfristig mehr Energie zur Verfügung steht. Das Konzept ist damit vor allem für Systeme interessant, die nicht permanent hohe elektrische Leistungen benötigen, sondern in bestimmten Abständen Messwerte erfassen und übertragen. Gleichzeitig kann die Technologie dort ansetzen, wo klassische Batterieversorgung durch regelmäßige Wartung, Verkabelung oder schwer erreichbare Einbauorte mit erhöhtem Aufwand verbunden ist.
HEIONTEC in der Höhle der Löwen
In der VOX-Gründershow „Die Höhle der Löwen 2026“ in Staffel 20 wird HEIONTEC von Andreas Heine, Anton Ledwon, Dr. Frank Schneider und Waldemar Lewtschenko vorgestellt. Parallel zur Entwicklung arbeitet das Unternehmen an der Integration der Technologie in konkrete Anwendungen und hat mit der Auszeichnung als einer der drei Gewinner des Überflieger-Wettbewerbs 2026 zuletzt zusätzliche Möglichkeiten für die internationale Vernetzung erhalten. Ein Investment könnte den nächsten Entwicklungsschritt unterstützen, insbesondere bei der weiteren Optimierung der Zellen, der Systemintegration und dem Aufbau einer skalierbaren Produktion für erste industrielle Anwendungen. Carsten Maschmeyer könnte mit seiner Erfahrung beim Aufbau und bei der Finanzierung wachstumsorientierter Unternehmen insbesondere dabei helfen, aus der technologischen Entwicklung ein belastbares Geschäftsmodell für den Markteintritt zu entwickeln. Jenna Ensthaler bringt als Investorin einen ausgeprägten Fokus auf technologiegetriebene Startups und den Aufbau junger Unternehmen mit und könnte HEIONTEC bei der weiteren Kommerzialisierung sowie bei der Vernetzung mit relevanten Partnern unterstützen. Frank Thelen wäre aufgrund seines Schwerpunkts auf Deep-Tech- und Technologieunternehmen ebenfalls ein naheliegender strategischer Partner, da bei HEIONTEC neben Kapital vor allem Erfahrung mit technologisch anspruchsvollen Entwicklungen und deren Überführung in skalierbare Geschäftsmodelle gefragt ist. Der Pitch wird in der Sendung vom 5.10.2026 ausgestrahlt.
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Kapitalgesuch bei „Die Höhle der Löwen“
| HEIONTEC sucht Wachstumskapital in Höhe von 250.000 Euro | |
| Verwendungszweck: | Marketing und Vertrieb |
| Gründer: | Andreas Heine, Anton Ledwon, Dr. Frank Schneider und Waldemar Lewtschenko |
| Beteiligungsquote: | 2,5% |
| Unternehmensbewertung: | 9.750.000 € |
Deal für HEIONTEC?
Gerade bei einer ambitionierten Bewertung von 10 Millionen Euro vor dem Investment dürfte für HEIONTEC neben der Finanzierung entscheidend sein, einen Investor zu gewinnen, der die weitere Produktentwicklung, Industrialisierung und den Zugang zu potenziellen Geschäftspartnern gezielt begleiten kann. Im Pitch von HEIONTEC erleben die Löwen eine Technologie, die sich deutlich von klassischen Konsumprodukten unterscheidet. Andreas Heine, Anton Ledwon, Dr. Frank Schneider und Waldemar Lewtschenko stellen das Deep-Tech-Startup vor und erklären, wie die entwickelten TEC-G-Zellen Umgebungswärme zur Bereitstellung elektrischer Energie nutzen. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie sich drahtlose Sensoren langfristig mit Energie versorgen lassen, ohne für ihren Betrieb auf regelmäßige Batteriewechsel angewiesen zu sein. Die Gründer erläutern, dass die Technologie insbesondere für Ultra-Low-Power-Sensoren ausgelegt ist, die nur geringe Energiemengen benötigen, diese aber für Messvorgänge oder die Übertragung von Daten zeitweise abrufen. Die Löwen erhalten dabei einen Einblick in das Funktionsprinzip der Zellen und können nachvollziehen, wie aus thermischer Energie aus der Umgebung elektrische Energie für entsprechende Sensorsysteme gewonnen wird.
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Auch die ungewöhnliche Bewertung sorgt im Pitch für Gesprächsstoff: HEIONTEC fordert 250.000 Euro für lediglich 2,5 Prozent der Unternehmensanteile. Damit liegt die angesetzte Unternehmensbewertung bei 10 Millionen Euro, obwohl sich die Technologie noch in der Entwicklung und Vorbereitung für eine breitere industrielle Nutzung befindet. Die Löwen setzen sich deshalb mit der Frage auseinander, welches Potenzial hinter der Technologie steckt und wie groß der Markt für eine wartungsarme Energieversorgung von Sensoren sein kann. Genannt werden unter anderem mögliche Anwendungen in der Gebäudeautomation, bei industriellen Condition-Monitoring-Systemen sowie im Smart Metering und bei der Überwachung technischer Infrastruktur.
Arten der Energierzeugung bestimmen, welche Energiequellen wir nutzen
HEIONTEC aus der Höhle der Löwen nutzt Umgebungswärme zur Energiegewinnung. Arten der Energierzeugung unterscheiden sich vor allem danach, aus welcher Primärenergie Strom, Wärme oder nutzbare mechanische Energie gewonnen wird. Zum Einsatz kommen fossile Energieträger wie Kohle und Erdgas, erneuerbare Quellen wie Sonne, Wind, Wasser, Biomasse und Geothermie sowie die Kernenergie. Je nach Verfahren entstehen dabei sehr unterschiedliche Anforderungen an Brennstoffe, Infrastruktur, Flächen, Netze und Speicher. Auch die Klimawirkung, die Verfügbarkeit der Energiequelle und die Möglichkeit einer bedarfsgerechten Produktion unterscheiden sich erheblich.
Fossile Kraftwerke wandeln chemische Energie in Strom und Wärme um
Bei der Energieerzeugung aus fossilen Brennstoffen wird die in Kohle, Erdgas oder Erdöl gespeicherte chemische Energie zunächst durch Verbrennung in Wärme umgewandelt. In einem klassischen Wärmekraftwerk erhitzt diese Wärme Wasser, der entstehende Wasserdampf treibt eine Turbine an und ein Generator erzeugt daraus elektrische Energie. Bei modernen Gas-und-Dampf-Kraftwerken wird zusätzlich das heiße Abgas einer Gasturbine genutzt, um Wasserdampf für eine weitere Turbine zu erzeugen. Dadurch lässt sich der Wirkungsgrad gegenüber einer einfachen Gasturbine erhöhen. Kohlekraftwerke können große Mengen Strom über lange Zeiträume bereitstellen, verursachen bei der Verbrennung jedoch erhebliche Kohlendioxidemissionen. Erdgas weist bei der Stromerzeugung geringere direkte CO₂-Emissionen pro erzeugter Kilowattstunde auf als Kohle, bleibt aber ein fossiler Energieträger. Hinzu kommen Emissionen, die bei Förderung, Aufbereitung und Transport entstehen können. Erdöl spielt bei der Stromerzeugung in Deutschland eine deutlich geringere Rolle als Kohle oder Gas, ist weltweit aber in bestimmten Regionen und Anwendungen weiterhin relevant. Eine besondere Form der Nutzung fossiler Energie ist die Kraft-Wärme-Kopplung. Dabei wird die bei der Stromerzeugung entstehende Wärme nicht ungenutzt an die Umgebung abgegeben, sondern beispielsweise für Fernwärme, industrielle Prozesse oder die Gebäudeversorgung eingesetzt. Blockheizkraftwerke arbeiten nach diesem Prinzip und können bei geeigneter Auslegung einen hohen Gesamtwirkungsgrad erreichen.
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Solarenergie macht Strahlung direkt oder über Wärme nutzbar
Solarenergie gehört zu den erneuerbaren Energiequellen und lässt sich auf unterschiedliche Weise nutzen. Photovoltaikanlagen wandeln Sonnenlicht mithilfe von Solarzellen unmittelbar in elektrischen Strom um. Die Solarzellen erzeugen zunächst Gleichstrom, der über Wechselrichter für das Stromnetz oder elektrische Verbraucher nutzbar gemacht wird. Die Leistung einer Photovoltaikanlage hängt unter anderem von Sonneneinstrahlung, Ausrichtung, Neigungswinkel, Temperatur und Verschattung ab. Deshalb schwankt die Stromproduktion über den Tages- und Jahresverlauf. Solarthermische Anlagen verfolgen einen anderen Ansatz. Sie nutzen die Strahlung der Sonne, um eine Flüssigkeit zu erwärmen. Die gewonnene Wärme kann beispielsweise für die Warmwasserbereitung oder zur Unterstützung einer Heizungsanlage eingesetzt werden. In großen solarthermischen Kraftwerken wird die Sonnenenergie über Spiegel gebündelt und zur Erzeugung von Hochtemperaturwärme genutzt. Diese Wärme kann anschließend wie bei anderen thermischen Kraftwerken über Dampf und Turbinen in elektrische Energie umgewandelt werden.
Windkraft nutzt die Bewegungsenergie der Atmosphäre
Windenergie entsteht durch die Umwandlung der Bewegungsenergie von Luftmassen in elektrische Energie. Rotorblätter nehmen die kinetische Energie des Windes auf und übertragen sie über eine Welle und weitere Komponenten auf einen Generator. Moderne Windenergieanlagen erreichen dabei große Nabenhöhen und Rotordurchmesser, weil in größeren Höhen häufig stärkere und gleichmäßigere Windverhältnisse herrschen. Onshore-Anlagen werden an Land errichtet, während Offshore-Windparks im Meer betrieben werden. Windkraftanlagen produzieren keinen Strom nach einem festen Zeitplan, sondern abhängig von der verfügbaren Windleistung. Bei starkem Wind steigt die Einspeisung, bei schwachen Windverhältnissen sinkt sie deutlich. Diese wetterabhängige Erzeugung ist ein wichtiger Faktor für die Planung eines Stromsystems mit einem hohen Anteil erneuerbarer Energien. Stromnetze, Speicher, flexible Verbraucher und andere steuerbare Kraftwerke können dazu beitragen, Schwankungen zwischen Erzeugung und Verbrauch auszugleichen.
Wasserkraft nutzt die Energie fließender und fallender Wassermassen
Wasserkraftwerke gehören zu den ältesten Formen der großtechnischen Stromerzeugung. Sie nutzen die potenzielle oder kinetische Energie des Wassers. Bei einem Laufwasserkraftwerk strömt Wasser kontinuierlich durch eine Turbine, während Speicherkraftwerke Wasser in einem Reservoir zurückhalten und bei Bedarf durch Turbinen leiten können. Pumpspeicherkraftwerke nehmen eine besondere Rolle ein: Sie verbrauchen zwar selbst elektrische Energie, können diese aber in Form potenzieller Energie des hochgepumpten Wassers speichern und später wieder in Strom umwandeln. Der große Vorteil der Wasserkraft liegt in ihrer hohen Regelbarkeit bei geeigneten Anlagen. Gleichzeitig sind die Möglichkeiten für einen weiteren Ausbau geografisch begrenzt. Große Staudämme greifen zudem erheblich in Fließgewässer, Landschaften und Ökosysteme ein. Deshalb müssen bei der Bewertung eines Wasserkraftprojekts neben der Stromproduktion auch ökologische und wasserwirtschaftliche Auswirkungen berücksichtigt werden.
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Biomasse speichert Sonnenenergie in organischem Material
Biomasse umfasst organische Materialien wie Holz, landwirtschaftliche Reststoffe, Pflanzenmaterial und bestimmte organische Abfälle. Die Energie wird entweder durch Verbrennung, Vergärung oder andere thermochemische beziehungsweise biologische Verfahren nutzbar gemacht. In Biomasseheizkraftwerken entsteht aus der Verbrennung beispielsweise Wärme, die über eine Dampfturbine zusätzlich zur Stromerzeugung genutzt werden kann. Biogasanlagen erzeugen dagegen durch mikrobielle Prozesse ein energiereiches Gas, das anschließend in einem Blockheizkraftwerk verstromt oder nach Aufbereitung als Biomethan genutzt werden kann. Biomasse unterscheidet sich von Solar- und Windenergie dadurch, dass der Energieträger gespeichert und bei Bedarf eingesetzt werden kann. Damit kann sie grundsätzlich eine flexible Ergänzung zu wetterabhängigen erneuerbaren Energien bilden. Gleichzeitig sind Flächenbedarf, Rohstoffverfügbarkeit, Transportwege und die konkrete Herkunft der Biomasse entscheidend für die ökologische Bewertung. Besonders bei Energiepflanzen kann zudem ein Nutzungskonflikt mit Landwirtschaft und Naturschutz entstehen.
Geothermie erschließt Wärme aus dem Erdinneren
Geothermie nutzt die im Erdinneren gespeicherte Wärme. Bei der oberflächennahen Geothermie wird diese Energie vor allem für die Beheizung und Kühlung von Gebäuden eingesetzt, häufig in Verbindung mit Wärmepumpen. Die tiefe Geothermie erschließt dagegen mehrere hundert bis mehrere tausend Meter tiefe Gesteinsschichten und kann bei ausreichenden Temperaturen Wärme für Wärmenetze oder industrielle Prozesse liefern. Unter geeigneten geologischen Bedingungen ist auch eine Stromerzeugung möglich. Im Unterschied zu Solar- und Windenergie steht die geothermische Wärme grundsätzlich unabhängig von Tageszeit und Wetter zur Verfügung. Die Nutzung hängt allerdings stark von den geologischen Voraussetzungen am jeweiligen Standort ab. Bohrungen sind technisch anspruchsvoll und mit erheblichen Investitionskosten verbunden. Bei tiefengeothermischen Projekten müssen außerdem Fragen des Untergrunds, des Grundwasserschutzes und möglicher induzierter Erdbeben sorgfältig berücksichtigt werden.
Kernenergie setzt Energie aus der Spaltung von Atomkernen frei
In Kernkraftwerken wird Energie durch die kontrollierte Spaltung schwerer Atomkerne, insbesondere Uran, freigesetzt. Die dabei entstehende Wärme erhitzt Wasser beziehungsweise ein anderes Kühlmittel. Über einen thermodynamischen Kreislauf wird anschließend Wasserdampf erzeugt, der eine Turbine und einen Generator antreibt. Das grundlegende Prinzip ähnelt damit anderen thermischen Kraftwerken, allerdings stammt die benötigte Wärme nicht aus einer Verbrennung. Zu den charakteristischen Eigenschaften der Kernenergie gehören eine hohe Energiedichte des Brennstoffs und eine kontinuierliche Stromproduktion über lange Betriebszeiträume. Gleichzeitig entstehen radioaktive Abfälle, für die langfristige Lösungen zur sicheren Lagerung erforderlich sind. Hinzu kommen hohe Anforderungen an Sicherheit, Betrieb und Rückbau der Anlagen. Die Frage nach der Rolle der Kernenergie wird deshalb nicht nur anhand der Stromproduktion, sondern auch unter technischen, wirtschaftlichen, ökologischen und gesellschaftlichen Gesichtspunkten betrachtet.
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Wellen und Gezeiten erschließen Energie aus dem Meer
Auch die Meere bieten verschiedene Möglichkeiten zur Energiegewinnung. Gezeitenkraftwerke nutzen den regelmäßigen Wechsel von Ebbe und Flut, während Strömungskraftwerke die Bewegungsenergie von Meeresströmungen erfassen. Wellenkraftwerke wiederum wandeln die Bewegung der Wasseroberfläche in mechanische beziehungsweise elektrische Energie um. Diese Verfahren befinden sich im Vergleich zu Photovoltaik, Windkraft oder Wasserkraft teilweise noch in unterschiedlichen Entwicklungs- und Kommerzialisierungsstadien. Ein wesentlicher Unterschied zur Wind- und Solarenergie besteht bei Gezeitenkraftwerken in der hohen zeitlichen Vorhersagbarkeit der Energiequelle. Allerdings kommen geeignete Standorte nur in bestimmten Küstenregionen infrage. Meerwasser stellt zudem hohe Anforderungen an Materialien, Wartung und Korrosionsschutz. Bei der Planung müssen auch Auswirkungen auf marine Ökosysteme und die Nutzung des jeweiligen Meeresraums berücksichtigt werden.
Wasserstoff wird vor allem als Energieträger für gespeicherte Energie interessant
Wasserstoff ist keine Primärenergiequelle wie Wind, Sonne oder Kohle, sondern ein Energieträger. Er kann mithilfe verschiedener Verfahren hergestellt, gespeichert, transportiert und später wieder energetisch genutzt werden. Bei der Elektrolyse wird Wasser mithilfe von Strom in Wasserstoff und Sauerstoff aufgespalten. Stammt der eingesetzte Strom aus erneuerbaren Quellen, wird umgangssprachlich von grünem Wasserstoff gesprochen. Bei der Rückverstromung in einer Brennstoffzelle oder einem Kraftwerk wird die gespeicherte chemische Energie wieder in elektrische Energie umgewandelt. Der Einsatz von Wasserstoff kann insbesondere dort interessant sein, wo eine direkte Elektrifizierung schwierig ist oder große Energiemengen über längere Zeiträume gespeichert werden müssen. Dazu gehören bestimmte industrielle Prozesse, Teile des Schwerlastverkehrs und potenziell Anwendungen im Energiesystem. Allerdings gehen bei Umwandlung, Speicherung und Rückverstromung Energieverluste einher. Wasserstoff ist deshalb nicht mit einer eigenen Art der Stromerzeugung gleichzusetzen, sondern ergänzt verschiedene Energiequellen um eine Möglichkeit zur Speicherung und zum Transport von Energie.
Abwärme wird zur Energiequelle, wenn Prozesse richtig gekoppelt werden
Neben der klassischen Stromerzeugung gewinnt die Nutzung bereits vorhandener Wärme an Bedeutung. In Industrieanlagen, Rechenzentren, Kraftwerken, Kläranlagen und anderen technischen Einrichtungen entsteht Abwärme, die häufig auf einem niedrigeren Temperaturniveau vorliegt. Wärmetauscher können diese Energie für andere Prozesse nutzbar machen. Wärmepumpen erhöhen bei geeigneten Bedingungen das Temperaturniveau und ermöglichen beispielsweise die Einspeisung in Wärmenetze oder die Versorgung von Gebäuden. Auch sogenannte Energy-Harvesting-Verfahren verfolgen das Prinzip, Energie aus bereits vorhandenen Umgebungsbedingungen zu gewinnen. Je nach Technologie können dafür Licht, Bewegung, elektromagnetische Felder oder Temperaturunterschiede genutzt werden. Für sehr energieeffiziente elektronische Systeme kommen außerdem Verfahren infrage, die geringe Energiemengen kontinuierlich aus der Umgebung bereitstellen. Solche Technologien spielen insbesondere bei autonomen Sensoren und vernetzten Geräten eine Rolle, bei denen ein regelmäßiger Batteriewechsel technisch oder wirtschaftlich aufwendig wäre.
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Stromversorgung kombiniert verschiedene Energierzeugungen
Keine Energiequelle erfüllt sämtliche Anforderungen eines modernen Energiesystems. Solar- und Windenergie liefern erneuerbaren Strom, unterliegen aber natürlichen Schwankungen. Wasserkraft kann je nach Anlagentyp flexibel eingesetzt werden, ist jedoch an geeignete geografische Bedingungen gebunden. Biomasse lässt sich speichern und bedarfsgerecht einsetzen, benötigt dafür aber geeignete Rohstoffe. Fossile Kraftwerke können je nach Technologie flexibel oder kontinuierlich Strom bereitstellen, verursachen bei der Nutzung fossiler Brennstoffe jedoch Treibhausgasemissionen. Kernkraftwerke liefern große Mengen kontinuierlicher elektrischer Energie, sind aber mit besonderen Anforderungen an Sicherheit, Brennstoffkreislauf, Abfallbehandlung und Rückbau verbunden. Deshalb besteht ein Energiesystem nicht nur aus Kraftwerken. Stromnetze verbinden Erzeuger und Verbraucher, Speicher verschieben Energie zeitlich, flexible Lasten können ihren Verbrauch an das Angebot anpassen und Kraftwerke beziehungsweise andere Erzeugungsanlagen können unterschiedliche Aufgaben im Netz übernehmen. Mit einem wachsenden Anteil wetterabhängiger Energiequellen gewinnen zudem Prognosen, Netzausbau, Batteriespeicher, Pumpspeicher und weitere Formen der Energiespeicherung an Bedeutung. Die technische Aufgabe besteht dabei nicht allein darin, möglichst viel Energie zu erzeugen, sondern Erzeugung, Speicherung, Transport und Verbrauch so miteinander zu verbinden, dass zu den benötigten Zeitpunkten ausreichend nutzbare Energie zur Verfügung steht.
HEIONTEC lässt sich in diesem breiten Spektrum der Energieerzeugung einem Bereich zuordnen, der nicht auf die klassische Stromproduktion in großen Kraftwerken zielt. Die TEC-G-Zellen setzen vielmehr bei der dezentralen Energieversorgung kleiner elektronischer Systeme an und nutzen dafür vorhandene Umgebungswärme. Damit steht nicht die Erzeugung großer Energiemengen im Vordergrund, sondern die Frage, wie sich geringe elektrische Leistungen direkt am Einsatzort bereitstellen lassen. Besonders interessant ist dieser Ansatz für drahtlose Sensoren, die über lange Zeiträume mit wenig Energie auskommen und dennoch regelmäßig Messwerte erfassen oder Daten übertragen müssen. HEIONTEC ergänzt damit etablierte Verfahren zur Energiegewinnung um einen speziellen Ansatz für Ultra-Low-Power-Anwendungen und adressiert zugleich einen Bereich, in dem der Austausch von Batterien einen erheblichen Wartungsaufwand verursachen kann. Im Umfeld der Höhle der Löwen Produkte nimmt HEIONTEC damit eine eher technologieorientierte Position ein. Während viele bekannte Produkte aus der Sendung unmittelbar auf Verbraucher, Haushalt oder persönliche Bedürfnisse ausgerichtet sind, richtet sich die Entwicklung von HEIONTEC vor allem an Unternehmen und industrielle Anwendungen, etwa in der Gebäudeautomation, beim Condition Monitoring oder bei der Überwachung technischer Infrastruktur. Gerade diese Verbindung aus Energy Harvesting, Sensorik und ressourcenschonender Energieversorgung zeigt, wie breit das Spektrum der vorgestellten Geschäftsideen inzwischen reicht. Die Frage, wie elektrische Energie unabhängig von klassischen Batterien für vernetzte Geräte bereitgestellt werden kann, findet durch den Auftritt des Startups in der aktuellen Folge der Höhle der Löwen ihren Platz.
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Die Kandidaten bei „Die Höhle der Löwen 2026“ in der Sendung vom 05. Oktober 2026 (Staffel 20 Folge 5) sind das Haarstyling-Wax und Haaröl von Don Quiff, das Ohr-Akupunkturset für Zuhause von Zenny, die Seitenlage-Babytragetasche Peanut by Levantto, die Pop Charms Handyhüllen-Aufkleber, die whiffy Duftpods fürs Handy und die HEIONTEC Technologie für Stromgewinnung aus Umgebungswärme, die in der fünften Folge der zwanzigsten Staffel zusammen 740.000 € Kapital von den Löwen einwerben wollen. Der Rückblick auf die Höhle der Löwen Produkte der vergangenen Jahre bringt dieses Mal ein Wiedersehen mit den Stickerstars Sammelalben für Mannschaften und Firmen.
Internet, Smartphones und Technologie sind aus unserer modernen Welt nicht mehr wegzudenken. ein Großteil aller Gründungen dreht sich heutzutage um digitale Geschäftsmodelle oder Technologie und mit Vorliebe berichtet das Fernsehen über diese neuen Wegbegleiter. Hier findet sich eine Übersicht über Startups aus dem Bereich Internet & Technologie, die im Fernsehen aufgetreten sind.
![]() Die Höhle der Löwen: Vom Pitch zum Deal neu!Buch zur Sendung von Ruth Cremer Startup-Beraterin bei „Die Höhle der Löwen“ |
![]() Die Startup-Gang: Unser größtes Abenteuer für Kinder!von Carsten Maschmeyer Investor bei „Die Höhle der Löwen“ |
![]() Das Buch zur Sendung:„Erfolgreich Unternehmen gründen“ Die Höhle der Löwen, Autor: Felix Thönnessen |
![]() Die Höhle der Löwen –Das Brettspiel zur Sendung Noris Spiele, ab 12 Jahren |
Kontakt zu HEIONTEC
| Anschrift: | HEIONIT GmbH An der Trave 2 23623 Siblin |
| E-Mail: | |
| Website: | heiontec.com/ |
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Änderungen und Irrtümer vorbehalten. Bildquellen & Copyright: Alle Fotos aus der Sendung „Die Höhle der Löwen“ © VOX/Boris Breuer & Bernd-Michael Maurer / Alle anderen Bilder, soweit nicht anders gekennzeichnet, © des jeweiligen Startups (siehe Kontaktdaten).
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Don Quiff Haaröl und Haarwachs




Das Buch zur Sendung: