CompactGreens ist ein Startup aus Erlangen, das derzeit mit seinem vertikalen Indoor-Gartensystem in âDie Höhle der Löwenâ zu sehen ist. Die Idee entstand aus einem recht naheliegenden Problem: Frische KrĂ€uter und Salate lassen sich in der Stadt nur schwer selbst anbauen, wenn weder Garten noch Balkon zur VerfĂŒgung stehen. Aus dieser Ăberlegung entwickelte sich zunĂ€chst ein Konzept fĂŒr Vertical Farming in den eigenen vier WĂ€nden. Im Mittelpunkt von CompactGreens steht eine modulare Pflanzenwand, die den Anbau von Salaten, KrĂ€utern und weiteren Nutzpflanzen auch auf begrenztem Raum ermöglichen soll. Das System arbeitet ohne klassische Blumenerde. Stattdessen werden vorgezogene PlantPods eingesetzt, die bereits als junge Pflanzen vorbereitet sind und direkt in die dafĂŒr vorgesehenen Pflanztöpfe kommen. Zum Angebot gehören beispielsweise Basilikum, Minze, Schnittlauch und verschiedene Salate; weitere Pflanzen wie Tomaten oder Chilis sollen hinzukommen. FĂŒr die Versorgung befindet sich im Sockel ein integrierter Wassertank mit Pumpe.
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Das Wasser wird innerhalb des Systems zirkuliert und zu den Pflanzen gefĂŒhrt, wĂ€hrend ein eigens entwickeltes Kapillarprinzip eine gleichmĂ€Ăige Versorgung unterstĂŒtzen soll. Auch die Beleuchtung ist Bestandteil der Pflanzenwand: Vollspektrum-LEDs sollen fehlendes Tageslicht ausgleichen und den Anbau unabhĂ€ngig von der Jahreszeit ermöglichen. Ăber eine App lassen sich die Pflanzen beziehungsweise ihre Versorgung digital verwalten. BewĂ€sserung und Beleuchtung laufen weitgehend automatisch, sodass im Alltag nur noch Wasser nachgefĂŒllt, Pflanzen eingesetzt und geerntet werden mĂŒssen. FĂŒr die Inbetriebnahme ist ebenfalls kein gröĂerer Aufbau erforderlich: Die vormontierten Module werden mit wenigen Schrauben verbunden und sollen sich ohne Spezialwerkzeug montieren lassen.
CompactGreens in der Höhle der Löwen
In der VOX-GrĂŒndershow „Die Höhle der Löwen 2026“ in Staffel 20 wird CompactGreens von Max Lauterbach, Simon Zitzmann, Jonas Frank, Nick Werneck und Niklas Gabriel vorgestellt. Die Entwicklung von CompactGreens begann als Schulprojekt und fĂŒhrte ĂŒber mehrere GrĂŒnderwettbewerbe von ersten Konzepten und Prototypen zu einer funktionsfĂ€higen Vertical-Farming-Wall. 2024 entstand im Rahmen von Startup Teens eine erste voll funktionsfĂ€hige Version, mit der 10.000 Euro gewonnen wurden, bevor 2025 die Teilnahme an Jugend grĂŒndet und schlieĂlich die offizielle UnternehmensgrĂŒndung folgten. Seitdem wurde das System weiterentwickelt und fĂŒr die Serienproduktion vorbereitet, wobei die Finanzierung ĂŒber ein Investment den nĂ€chsten Schritt von der bisherigen Produktentwicklung hin zu Produktion, Vertrieb und Marktdurchdringung erleichtern könnte. Eine gute Partnerin wĂ€re Dagmar Wöhrl, da sie neben ihrer langjĂ€hrigen Investitionserfahrung auch ein breites Netzwerk und Erfahrung mit jungen Unternehmen mitbringt und bei einem kapitalintensiveren Produkt wie einer technisch ausgestatteten Pflanzenwand den weiteren Unternehmensaufbau begleiten könnte. Ebenfalls interessant wĂ€ren die beiden Technologie-Löwen Frank Thelen und Carsten Maschmeyer oder Janna Ensthaler. Letztlich kommt es darauf an, welche Löwen beim Pitch anwesend sein werden. Der Pitch wird in der Sendung vom 21.9.2026 ausgestrahlt.
Lese-Tipp: Ăbersicht ĂŒber die Höhle der Löwen Produkte zum Anschauen.
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Kapitalgesuch bei „Die Höhle der Löwen“
| CompactGreens sucht Wachstumskapital in Höhe von 180.000 Euro | |
| Verwendungszweck: | Marketing und Vertrieb |
| GrĂŒnder: | Max Lauterbach, Simon Zitzmann, Jonas Frank, Nick Werneck und Niklas Gabriel |
| Beteiligungsquote: | 15% |
| Unternehmensbewertung: | 1.020.000 ⏠|
Deal fĂŒr CompactGreens?
Im Pitch von CompactGreens erleben die Löwen ein ungewöhnliches Szenario: Statt nur vor dem Löwenpult zu prĂ€sentieren, stehen die Investoren plötzlich selbst an der Pflanzwand und probieren aus, wie das System im Alltag funktioniert. Vorgestellt wird das vollautomatisierte Pflanzsystem von Max Lauterbach, Simon Zitzmann, Jonas Frank, Nick Werneck und Niklas Gabriel, die zeigen, wie sich frische KrĂ€uter und Salate direkt in InnenrĂ€umen anbauen lassen, ohne dass dafĂŒr ein klassisches Beet, ein Balkon oder umfangreiche Gartenarbeit erforderlich ist. Im Mittelpunkt steht dabei die Kombination aus vorgezogenen PlantPods, automatisierter BewĂ€sserung und integrierter LED-Beleuchtung, durch die CompactGreens verschiedene Pflanzen auf vergleichsweise wenig FlĂ€che mit den notwendigen Bedingungen versorgen soll.
WĂ€hrend des Pitches können sich die Löwen unmittelbar ein Bild davon machen, wie einfach die Handhabung ausfĂ€llt. Die Pflanzen werden als vorgezogene Setzlinge in das System eingesetzt, wĂ€hrend sich die Versorgung mit Wasser und Licht weitgehend automatisch ĂŒbernimmt. Dann macht Ralf DĂŒmmel einen ungewöhnlichen Vorschlag: Die Löwen verlassen ihre PlĂ€tze und nehmen kurzerhand selbst die Positionen der Pitchenden ein. Auf den fĂŒnf StĂŒhlen dĂŒrfen die jungen GrĂŒnder Platz nehmen. Besonders Dagmar Wöhrl und Carsten Maschmeyer zeigen sich von dem Produkt und dem Auftritt der fĂŒnf jungen GrĂŒnder beeindruckt. FĂŒr CompactGreens bietet der Pitch damit die Gelegenheit, die Pflanzenwand nicht nur anhand von Zahlen und technischen Details vorzustellen, sondern ihre Funktionsweise direkt vorzufĂŒhren und zu zeigen, wie aus vorgezogenen Pflanzen, automatisierter Versorgung und kontrollierter Beleuchtung ein kompaktes Indoor-Gartensystem entsteht.
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Frische Pflanzen und eigenes GemĂŒse auf kleinem Raum danke Home Gardening
Home Gardening bezeichnet den Anbau von Pflanzen im eigenen Wohnumfeld und reicht vom klassischen KrĂ€utertopf auf der Fensterbank bis zum GemĂŒsebeet im Garten. Inzwischen gehören auch BalkonkĂ€sten, Hochbeete, Indoor-GĂ€rten und automatisierte Pflanzsysteme zu diesem Bereich. Der wesentliche Gedanke bleibt dabei derselbe: Salat, KrĂ€uter, GemĂŒse oder Zierpflanzen werden selbst kultiviert und nicht ausschlieĂlich ĂŒber den Handel bezogen. Gerade in StĂ€dten gewinnt Home Gardening an Bedeutung, weil verfĂŒgbare AuĂenflĂ€chen begrenzt sind und sich viele Pflanzen trotzdem auf wenigen Quadratmetern oder sogar vollstĂ€ndig in InnenrĂ€umen anbauen lassen. Das Spektrum ist entsprechend breit. WĂ€hrend Tomaten, Zucchini oder Kartoffeln vergleichsweise viel Platz benötigen, kommen Basilikum, Schnittlauch, Petersilie, Minze, PflĂŒcksalat oder Radieschen mit deutlich weniger FlĂ€che aus. Entscheidend sind nicht nur die GröĂe des verfĂŒgbaren Standorts, sondern auch Licht, Temperatur, Wasserzufuhr und die Eigenschaften der jeweiligen Pflanze. Home Gardening ist deshalb weniger eine bestimmte Anbaumethode als ein Sammelbegriff fĂŒr unterschiedliche Formen des privaten Pflanzenanbaus.
Was bedeutet Home Gardening?
Unter Home Gardening wird grundsĂ€tzlich das private GĂ€rtnern rund um das eigene Zuhause verstanden. Der Begriff umfasst sowohl den Anbau im Garten als auch das Kultivieren von Pflanzen auf Balkon, Terrasse, Fensterbank oder in WohnrĂ€umen. Neben dekorativen Pflanzen spielen essbare GewĂ€chse eine wichtige Rolle. KrĂ€uter und Salate sind besonders geeignet, weil sie vergleichsweise schnell wachsen und regelmĂ€Ăig geerntet werden können. Anders als beim klassischen Gartenbau steht beim Home Gardening hĂ€ufig nicht die maximale Erntemenge im Mittelpunkt. Vielmehr geht es um eine praktische Nutzung kleiner FlĂ€chen, kurze Wege und die Möglichkeit, den eigenen Pflanzen beim Wachstum zuzusehen. Ein einzelner Topf mit Basilikum erfĂŒllt dabei bereits einen Teil des Prinzips. GröĂere Hochbeete, GewĂ€chshĂ€user oder vertikale Pflanzsysteme ĂŒbertragen denselben Ansatz auf eine gröĂere Zahl von Pflanzen.
Welche Pflanzen eignen sich fĂŒr Home Gardening?
FĂŒr den Einstieg bieten sich robuste und vergleichsweise pflegeleichte Pflanzen an. KrĂ€uter wie Basilikum, Schnittlauch, Petersilie und Minze lassen sich auf kleinem Raum kultivieren. Auch verschiedene Salatsorten eignen sich fĂŒr begrenzte FlĂ€chen, insbesondere wenn laufend einzelne BlĂ€tter geerntet werden. Bei geeigneten Bedingungen können auĂerdem Radieschen, Erdbeeren, Chilis und kleinere Tomatensorten angebaut werden. Die Auswahl sollte sich an den vorhandenen Bedingungen orientieren. Basilikum benötigt beispielsweise einen hellen Standort und reagiert empfindlich auf KĂ€lte, wĂ€hrend Schnittlauch mit etwas weniger WĂ€rme zurechtkommt. Tomaten haben einen höheren Platz- und Lichtbedarf und benötigen je nach Sorte zusĂ€tzlich eine StĂŒtze. FĂŒr Indoor Gardening sind daher kompakte oder speziell fĂŒr den Anbau unter kontrollierten Bedingungen geeignete Sorten interessant.
| Pflanze | Platzbedarf | Besondere Anforderungen |
|---|---|---|
| Basilikum | gering | heller, warmer Standort |
| Schnittlauch | gering | regelmĂ€Ăige Ernte möglich |
| Minze | gering bis mittel | gleichmĂ€Ăige Wasserversorgung |
| PflĂŒcksalat | gering bis mittel | ausreichend Licht und Feuchtigkeit |
| Chili | mittel | viel Licht und WĂ€rme |
| Tomate | mittel bis hoch | viel Licht, Wasser und Platz |
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Balkon und Terrasse als heimischer Garten
Balkon und Terrasse gehören zu den naheliegendsten Standorten fĂŒr Home Gardening. PflanzkĂ€sten, Töpfe, KĂŒbel und Hochbeete ermöglichen den Anbau auch ohne eigenen Garten. Dabei sollte das Gewicht der GefĂ€Ăe berĂŒcksichtigt werden, insbesondere bei gröĂeren PflanzkĂŒbeln und mit Wasser gesĂ€ttigter Erde. Ebenso wichtig ist die Ausrichtung des Balkons. Ein sonniger SĂŒd- oder SĂŒdwestbalkon bietet andere Bedingungen als eine ĂŒberwiegend schattige Nordseite. FĂŒr kleine FlĂ€chen eignen sich vertikale Lösungen besonders gut. Pflanzen können ĂŒbereinander angeordnet oder an Rankhilfen gefĂŒhrt werden, sodass die verfĂŒgbare GrundflĂ€che effizienter genutzt wird. KrĂ€uter lassen sich beispielsweise in mehreren Töpfen an einer Wand oder in einem Pflanzregal unterbringen. Bei GemĂŒse kommen kompakte Sorten infrage, die speziell fĂŒr KĂŒbel oder kleinere FlĂ€chen geeignet sind.
Indoor Gardening als Variante des Home Gardenings
Indoor Gardening verlagert den Pflanzenanbau vollstĂ€ndig in geschlossene RĂ€ume. Damit entfĂ€llt die AbhĂ€ngigkeit vom Wetter, gleichzeitig entstehen neue Anforderungen an die Technik. Insbesondere das Licht wird zum entscheidenden Faktor. FensterplĂ€tze können fĂŒr viele KrĂ€uter ausreichen, doch in dunklen Wohnungen oder wĂ€hrend der lichtarmen Jahreszeit kann eine zusĂ€tzliche Pflanzenbeleuchtung sinnvoll sein. LED-Pflanzenlampen ermöglichen eine kontrollierte Beleuchtung und können je nach System hinsichtlich IntensitĂ€t und Beleuchtungsdauer angepasst werden. Bei automatisierten Indoor-GĂ€rten werden Licht, Wasserzufuhr und teilweise auch die NĂ€hrstoffversorgung technisch gesteuert. Dadurch lĂ€sst sich der Pflegeaufwand reduzieren. Gleichzeitig steigt die Bedeutung einer passenden Einstellung, denn auch ein automatisiertes System benötigt Kontrolle und regelmĂ€Ăige Wartung.
Vertical Gardening nutzt die Höhe statt nur die FlÀche
Vertical Gardening ist eine besondere Form des Home Gardenings, bei der Pflanzen auf mehreren Ebenen oder entlang einer vertikalen FlĂ€che angeordnet werden. Das Prinzip ist vor allem fĂŒr Wohnungen, kleine Balkone und andere Bereiche mit begrenzter GrundflĂ€che interessant. Statt eine gröĂere FlĂ€che horizontal zu bepflanzen, wird die verfĂŒgbare Höhe genutzt. Technisch reicht die Bandbreite von einfachen Pflanztaschen und Regalen bis zu komplexeren Systemen mit integrierter Beleuchtung und automatischer BewĂ€sserung. Bei essbaren Pflanzen muss die Konstruktion allerdings ausreichend stabil sein und eine zuverlĂ€ssige Versorgung mit Wasser ermöglichen. Gerade bei vertikalen Systemen kann eine gleichmĂ€Ăige BewĂ€sserung anspruchsvoller sein als bei klassischen PflanzgefĂ€Ăen.
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Automatisierte BewÀsserung im Home Gardening
Wasser gehört zu den wichtigsten Faktoren fĂŒr gesundes Pflanzenwachstum. Sowohl zu wenig als auch dauerhaft zu viel Wasser kann problematisch sein. Bei herkömmlichen Töpfen lĂ€sst sich die Feuchtigkeit hĂ€ufig ĂŒber die Beschaffenheit der Erde und das Gewicht des GefĂ€Ăes einschĂ€tzen. Automatisierte Systeme arbeiten dagegen mit Tanks, Pumpen, Sensoren oder zeitgesteuerten BewĂ€sserungsmechanismen. Ein integrierter Wassertank kann insbesondere bei Indoor-GĂ€rten den tĂ€glichen Pflegeaufwand reduzieren. Je nach Konstruktion wird das Wasser in bestimmten Intervallen oder bedarfsgesteuert zu den Pflanzen transportiert. Systeme ohne Erde verwenden teilweise alternative Substrate oder spezielle Pflanztöpfe, ĂŒber die Wasser und NĂ€hrstoffe an die Wurzeln gelangen. Trotzdem bleibt eine regelmĂ€Ăige Kontrolle erforderlich, etwa um den Wasserstand zu prĂŒfen und die Anlage sauber zu halten.
Hydroponik und erdeloser Pflanzenanbau
Hydroponische Verfahren verzichten auf klassische Gartenerde und versorgen die Pflanzen ĂŒber Wasser mit den benötigten NĂ€hrstoffen. Die Wurzeln befinden sich dabei je nach System direkt in einer NĂ€hrlösung oder werden ĂŒber ein geeignetes Substrat versorgt. Eine Pumpe kann dafĂŒr sorgen, dass Wasser und NĂ€hrstoffe kontinuierlich oder in bestimmten Intervallen zirkulieren. Der Vorteil solcher Systeme liegt vor allem in der kontrollierbaren Umgebung. Wasser, NĂ€hrstoffversorgung, Beleuchtung und Temperatur lassen sich stĂ€rker beeinflussen als beim Anbau im Freien. Gleichzeitig ist die Technik anspruchsvoller. Die WasserqualitĂ€t muss im Blick behalten werden, ebenso die NĂ€hrstoffkonzentration und die hygienischen Bedingungen des Systems.
Welche Rolle spielt die Beleuchtung?
Licht liefert die Energie fĂŒr die Photosynthese und gehört damit zu den grundlegenden Voraussetzungen fĂŒr Pflanzenwachstum. Im Freien verĂ€ndert sich die Lichtmenge abhĂ€ngig von Jahreszeit, Wetter, Tageszeit und Standort. In InnenrĂ€umen ist die verfĂŒgbare LichtintensitĂ€t meist deutlich geringer, selbst wenn ein Raum fĂŒr das menschliche Auge hell wirkt. Bei Indoor Gardening können deshalb spezielle LEDs eingesetzt werden. Moderne Pflanzenleuchten sind in unterschiedlichen Lichtfarben und Leistungsklassen erhĂ€ltlich. Je nach Pflanzenart und Entwicklungsphase unterscheiden sich die Anforderungen. FĂŒr ein funktionierendes System reicht es daher nicht aus, lediglich irgendeine Lampe ĂŒber den Pflanzen anzubringen. Abstand, Beleuchtungsdauer und LichtintensitĂ€t mĂŒssen zur jeweiligen Kultur passen.
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Nachhaltigkeit und Ressourcenverbrauch
Home Gardening wird hĂ€ufig mit einem bewussteren Umgang mit Lebensmitteln und Ressourcen verbunden. Wer KrĂ€uter oder Salat selbst anbaut, kann bedarfsgerecht ernten und muss nicht zwangslĂ€ufig eine gröĂere Verpackung kaufen, wenn nur eine kleine Menge benötigt wird. Dadurch lĂ€sst sich unter bestimmten Bedingungen Lebensmittelabfall vermeiden. Eine pauschale Aussage ĂŒber die ökologische Bilanz ist allerdings nicht möglich, da auch Faktoren wie Stromverbrauch, Materialeinsatz, Transportwege, Heizbedarf und Lebensdauer der verwendeten Technik eine Rolle spielen. Bei Indoor-Systemen fĂ€llt insbesondere der Energiebedarf der kĂŒnstlichen Beleuchtung ins Gewicht. Effiziente LEDs können den Verbrauch reduzieren, trotzdem benötigt ein ganzjĂ€hriger Anbau in geschlossenen RĂ€umen zusĂ€tzliche Energie. Bei der Bewertung eines Systems sollte deshalb nicht nur der Wasserverbrauch betrachtet werden. Ebenso relevant sind die Haltbarkeit der Komponenten, der Strombedarf, die Herkunft der Pflanzen und Materialien sowie die Frage, wie lange das System genutzt wird.
Home Gardening und regionale Lebensmittelversorgung
Der eigene Anbau verkĂŒrzt die Strecke zwischen Pflanze und KĂŒche auf wenige Meter. Bei KrĂ€utern und Salaten ist dieser Unterschied besonders anschaulich, weil sie unmittelbar vor der Verwendung geerntet werden können. Gleichzeitig ersetzt Home Gardening keine vollstĂ€ndige Lebensmittelversorgung. Die verfĂŒgbare FlĂ€che und die begrenzte Auswahl geeigneter Kulturen setzen dem privaten Anbau klare Grenzen. Interessant ist vor allem die ErgĂ€nzung des normalen Einkaufs. Ein Haushalt kann beispielsweise Salat und KrĂ€uter selbst kultivieren, wĂ€hrend Grundnahrungsmittel, Obst und gröĂere Mengen GemĂŒse weiterhin ĂŒber den Handel bezogen werden. Auf diese Weise wird Home Gardening zu einem zusĂ€tzlichen Baustein der Lebensmittelversorgung und nicht zu einem vollstĂ€ndigen Ersatz fĂŒr den Einkauf.
Home Gardening mit wenig Zeit
Der Pflegeaufwand hĂ€ngt stark von der gewĂ€hlten Methode ab. Ein klassischer Balkonkasten verlangt regelmĂ€Ăiges GieĂen, wĂ€hrend ein automatisiertes Pflanzsystem bestimmte Aufgaben selbst ĂŒbernehmen kann. Auch die Auswahl der Pflanzen beeinflusst den Zeitbedarf. Schnell wachsende KrĂ€uter und Salate lassen sich vergleichsweise unkompliziert kultivieren, wĂ€hrend Tomaten oder Chili je nach Sorte mehr Aufmerksamkeit benötigen. Vorgezogene Jungpflanzen können den Einstieg zusĂ€tzlich vereinfachen. Statt Saatgut zunĂ€chst zum Keimen zu bringen und die jungen Pflanzen ĂŒber Wochen zu pflegen, werden bereits entwickelte Setzlinge eingesetzt. Dadurch verkĂŒrzt sich die Zeit bis zur ersten Ernte. FĂŒr Menschen mit wenig Erfahrung kann diese Vorgehensweise auĂerdem einfacher sein, weil eine besonders empfindliche Phase der Pflanzenanzucht entfĂ€llt.
Die passende Lösung fĂŒr Wohnung, Balkon oder Garten
Welche Form des Home Gardenings sinnvoll ist, hĂ€ngt vor allem vom vorhandenen Platz und den persönlichen AnsprĂŒchen ab. FĂŒr einen Balkon können PflanzkĂ€sten und KĂŒbel ausreichend sein. Eine Wohnung ohne geeignete AuĂenflĂ€che kann mit KrĂ€utertöpfen auf der Fensterbank oder einem Indoor-Gartensystem genutzt werden. Im Garten eröffnen Hochbeete, GewĂ€chshĂ€user und klassische Beete deutlich mehr Möglichkeiten. Auch die gewĂŒnschte Erntemenge spielt eine Rolle. Wer lediglich frisches Basilikum oder Schnittlauch zur VerfĂŒgung haben möchte, benötigt keine groĂe Anlage. FĂŒr mehrere Salatsorten und einen kontinuierlichen Anbau kann dagegen ein modulares System interessanter sein. Entscheidend ist, dass Pflanzen, Standort und Anbaumethode zusammenpassen. Home Gardening funktioniert damit nicht nach einem einheitlichen Schema, sondern lĂ€sst sich an die rĂ€umlichen und zeitlichen Bedingungen des jeweiligen Haushalts anpassen.
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CompactGreens lĂ€sst sich im Bereich Home Gardening vor allem als technische Erweiterung des klassischen GĂ€rtnerns einordnen. WĂ€hrend KrĂ€uter auf der Fensterbank, PflanzkĂ€sten auf dem Balkon oder ein Hochbeet auf traditionelle Weise funktionieren, verbindet das System den Anbau von Salaten und KrĂ€utern mit automatisierter BewĂ€sserung, kĂŒnstlicher Beleuchtung und vorgezogenen Setzlingen. Damit richtet sich das Konzept insbesondere an Menschen, die nur wenig Platz zur VerfĂŒgung haben oder den eigenen Pflanzenanbau stĂ€rker in den Alltag integrieren möchten. Die Verbindung aus Vertical Farming und Indoor Gardening erweitert den klassischen Ansatz des Home Gardenings um eine kontrollierte Umgebung, in der bestimmte Bedingungen fĂŒr das Pflanzenwachstum unabhĂ€ngig vom Wetter beeinflusst werden können. Auch innerhalb der Höhle der Löwen Produkte nimmt CompactGreens eine besondere Position ein, weil hier nicht allein ein Lebensmittel oder ein klassisches Haushaltsprodukt prĂ€sentiert wird, sondern eine technische Lösung fĂŒr den privaten Anbau von Lebensmitteln. Das Konzept verbindet Nachhaltigkeit, Smart-Home-Elemente und ErnĂ€hrung mit einem Produkt, das unmittelbar im Wohnbereich eingesetzt werden kann. Damit trifft CompactGreens mehrere Themen, die bei jungen KonsumgĂŒtern eine Rolle spielen: platzsparende Nutzung, einfache Bedienung und die Möglichkeit, KrĂ€uter und Salate direkt am eigenen Standort zu kultivieren. Nach zahlreichen Produkten rund um KĂŒche, Haushalt und nachhaltigen Konsum findet damit auch das moderne Home Gardening in der aktuellen Folge durch den Auftritt von CompactGreens Platz in der Höhle der Löwen.
Die Kandidaten bei „Die Höhle der Löwen 2026“ in der Sendung vom 21. September 2026 (Staffel 20 Folge 3) sind der Abflussstöpsel Dekadome (Ralf DĂŒmmel erinnert der Pitch an die Abfluss-Fee), das Poppy’s Eis fĂŒr Kinder und Sportler, die Pflanzwand von CompactGreens, das Penisgel Penice, die monobag Tasche mit integrierter Kindertragehilfe und clearBee, eine Fensterputz-Drohne, die in der dritten Folge der zwanzigsten Staffel zusammen bis zu 725.000 ⏠Kapital von den Löwen einwerben wollen. Der RĂŒckblick auf die Höhle der Löwen Produkte der vergangenen Jahre bringt dieses Mal ein Wiedersehen mit Waterdrop.
Dieses Startup ist im Bereich Home & Living aktiv, der sich mit allem rund ums Wohnen, Einrichten und Dekorieren beschÀftigt. Immer wieder sieht man Startups aus diesem Bereich im Fernsehen.
![]() Die Höhle der Löwen: Vom Pitch zum Deal neu!Buch zur Sendung von Ruth Cremer Startup-Beraterin bei „Die Höhle der Löwen“ |
![]() Die Startup-Gang: Unser gröĂtes Abenteuer fĂŒr Kinder!von Carsten Maschmeyer Investor bei „Die Höhle der Löwen“ |
![]() Das Buch zur Sendung:„Erfolgreich Unternehmen grĂŒnden“ Die Höhle der Löwen, Autor: Felix Thönnessen |
![]() Die Höhle der Löwen –Das Brettspiel zur Sendung Noris Spiele, ab 12 Jahren |
Kontakt zu CompactGreens
| Anschrift: | CompactGreens UG (haftungsbeschrĂ€nkt) Johann-Sebastian-Bach-StraĂe 25 91083 Baiersdorf |
| E-Mail: | info@compactgreens.com |
| Website: | compactgreens.com/ |
| Facebook: |
Ănderungen und IrrtĂŒmer vorbehalten. Bildquellen & Copyright: Alle Fotos aus der Sendung „Die Höhle der Löwen“ © VOX/Boris Breuer & Bernd-Michael Maurer / Alle anderen Bilder, soweit nicht anders gekennzeichnet, © des jeweiligen Startups (siehe Kontaktdaten).
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Dekadome Abfluss-Saufnapf fĂŒr Dusche und Waschbecken




Das Buch zur Sendung: