CompactGreens ist ein Startup aus Erlangen, das derzeit mit seinem vertikalen Indoor-Gartensystem in „Die Höhle der Löwen“ zu sehen ist. Die Idee entstand aus einem recht naheliegenden Problem: Frische Kräuter und Salate lassen sich in der Stadt nur schwer selbst anbauen, wenn weder Garten noch Balkon zur Verfügung stehen. Aus dieser Überlegung entwickelte sich zunächst ein Konzept für Vertical Farming in den eigenen vier Wänden. Im Mittelpunkt von CompactGreens steht eine modulare Pflanzenwand, die den Anbau von Salaten, Kräutern und weiteren Nutzpflanzen auch auf begrenztem Raum ermöglichen soll. Das System arbeitet ohne klassische Blumenerde. Stattdessen werden vorgezogene PlantPods eingesetzt, die bereits als junge Pflanzen vorbereitet sind und direkt in die dafür vorgesehenen Pflanztöpfe kommen. Zum Angebot gehören beispielsweise Basilikum, Minze, Schnittlauch und verschiedene Salate; weitere Pflanzen wie Tomaten oder Chilis sollen hinzukommen. Für die Versorgung befindet sich im Sockel ein integrierter Wassertank mit Pumpe.
![]() |
![]() Dekadome Abfluss-Saufnapf für Dusche und WaschbeckenMechanische Abflusstreinigung Kandidat bei „Die Höhle der Löwen“ 2026 |
![]() |
![]() waterdrop Microdrinks zum AuflösenMit Frucht- und Pflanzenextrakten Kandidat bei „Die Höhle der Löwen“ 2018 |
Das Wasser wird innerhalb des Systems zirkuliert und zu den Pflanzen geführt, während ein eigens entwickeltes Kapillarprinzip eine gleichmäßige Versorgung unterstützen soll. Auch die Beleuchtung ist Bestandteil der Pflanzenwand: Vollspektrum-LEDs sollen fehlendes Tageslicht ausgleichen und den Anbau unabhängig von der Jahreszeit ermöglichen. Über eine App lassen sich die Pflanzen beziehungsweise ihre Versorgung digital verwalten. Bewässerung und Beleuchtung laufen weitgehend automatisch, sodass im Alltag nur noch Wasser nachgefüllt, Pflanzen eingesetzt und geerntet werden müssen. Für die Inbetriebnahme ist ebenfalls kein größerer Aufbau erforderlich: Die vormontierten Module werden mit wenigen Schrauben verbunden und sollen sich ohne Spezialwerkzeug montieren lassen.
CompactGreens in der Höhle der Löwen
In der VOX-Gründershow „Die Höhle der Löwen 2026“ in Staffel 20 wird CompactGreens von Max Lauterbach, Simon Zitzmann, Jonas Frank, Nick Werneck und Niklas Gabriel vorgestellt. Die Entwicklung von CompactGreens begann als Schulprojekt und führte über mehrere Gründerwettbewerbe von ersten Konzepten und Prototypen zu einer funktionsfähigen Vertical-Farming-Wall. 2024 entstand im Rahmen von Startup Teens eine erste voll funktionsfähige Version, mit der 10.000 Euro gewonnen wurden, bevor 2025 die Teilnahme an Jugend gründet und schließlich die offizielle Unternehmensgründung folgten. Seitdem wurde das System weiterentwickelt und für die Serienproduktion vorbereitet, wobei die Finanzierung über ein Investment den nächsten Schritt von der bisherigen Produktentwicklung hin zu Produktion, Vertrieb und Marktdurchdringung erleichtern könnte. Eine gute Partnerin wäre Dagmar Wöhrl, da sie neben ihrer langjährigen Investitionserfahrung auch ein breites Netzwerk und Erfahrung mit jungen Unternehmen mitbringt und bei einem kapitalintensiveren Produkt wie einer technisch ausgestatteten Pflanzenwand den weiteren Unternehmensaufbau begleiten könnte. Ebenfalls interessant wären die beiden Technologie-Löwen Frank Thelen und Carsten Maschmeyer oder Janna Ensthaler. Letztlich kommt es darauf an, welche Löwen beim Pitch anwesend sein werden. Der Pitch wird in der Sendung vom 21.9.2026 ausgestrahlt.
Lese-Tipp: Übersicht über die Höhle der Löwen Produkte zum Anschauen.
Beliebte Löwen-Produkte bei Amazon: Schimmelschock 5.1| waterdrop Microdrinks | Abflussfee Duftstopfen | BitterLiebe Tropfen | littlelunch Bio-Suppen | HappyPo Po-Dusche (Partnerlinks, vergütet)
Kapitalgesuch bei „Die Höhle der Löwen“
| CompactGreens sucht Wachstumskapital in Höhe von 180.000 Euro | |
| Verwendungszweck: | Marketing und Vertrieb |
| Gründer: | Max Lauterbach, Simon Zitzmann, Jonas Frank, Nick Werneck und Niklas Gabriel |
| Beteiligungsquote: | 15% |
| Unternehmensbewertung: | 1.020.000 € |
Deal für CompactGreens?
Im Pitch von CompactGreens erleben die Löwen ein ungewöhnliches Szenario: Statt nur vor dem Löwenpult zu präsentieren, stehen die Investoren plötzlich selbst an der Pflanzwand und probieren aus, wie das System im Alltag funktioniert. Vorgestellt wird das vollautomatisierte Pflanzsystem von Max Lauterbach, Simon Zitzmann, Jonas Frank, Nick Werneck und Niklas Gabriel, die zeigen, wie sich frische Kräuter und Salate direkt in Innenräumen anbauen lassen, ohne dass dafür ein klassisches Beet, ein Balkon oder umfangreiche Gartenarbeit erforderlich ist. Im Mittelpunkt steht dabei die Kombination aus vorgezogenen PlantPods, automatisierter Bewässerung und integrierter LED-Beleuchtung, durch die CompactGreens verschiedene Pflanzen auf vergleichsweise wenig Fläche mit den notwendigen Bedingungen versorgen soll.
Während des Pitches können sich die Löwen unmittelbar ein Bild davon machen, wie einfach die Handhabung ausfällt. Die Pflanzen werden als vorgezogene Setzlinge in das System eingesetzt, während sich die Versorgung mit Wasser und Licht weitgehend automatisch übernimmt. Dann macht Ralf Dümmel einen ungewöhnlichen Vorschlag: Die Löwen verlassen ihre Plätze und nehmen kurzerhand selbst die Positionen der Pitchenden ein. Auf den fünf Stühlen dürfen die jungen Gründer Platz nehmen. Besonders Dagmar Wöhrl und Carsten Maschmeyer zeigen sich von dem Produkt und dem Auftritt der fünf jungen Gründer beeindruckt. Für CompactGreens bietet der Pitch damit die Gelegenheit, die Pflanzenwand nicht nur anhand von Zahlen und technischen Details vorzustellen, sondern ihre Funktionsweise direkt vorzuführen und zu zeigen, wie aus vorgezogenen Pflanzen, automatisierter Versorgung und kontrollierter Beleuchtung ein kompaktes Indoor-Gartensystem entsteht.
![]() |
![]() Dekadome Abfluss-Saufnapf für Dusche und WaschbeckenMechanische Abflusstreinigung Kandidat bei „Die Höhle der Löwen“ 2026 |
![]() |
![]() waterdrop Microdrinks zum AuflösenMit Frucht- und Pflanzenextrakten Kandidat bei „Die Höhle der Löwen“ 2018 |
Frische Pflanzen und eigenes Gemüse auf kleinem Raum danke Home Gardening
Home Gardening bezeichnet den Anbau von Pflanzen im eigenen Wohnumfeld und reicht vom klassischen Kräutertopf auf der Fensterbank bis zum Gemüsebeet im Garten. Inzwischen gehören auch Balkonkästen, Hochbeete, Indoor-Gärten und automatisierte Pflanzsysteme zu diesem Bereich. Der wesentliche Gedanke bleibt dabei derselbe: Salat, Kräuter, Gemüse oder Zierpflanzen werden selbst kultiviert und nicht ausschließlich über den Handel bezogen. Gerade in Städten gewinnt Home Gardening an Bedeutung, weil verfügbare Außenflächen begrenzt sind und sich viele Pflanzen trotzdem auf wenigen Quadratmetern oder sogar vollständig in Innenräumen anbauen lassen. Das Spektrum ist entsprechend breit. Während Tomaten, Zucchini oder Kartoffeln vergleichsweise viel Platz benötigen, kommen Basilikum, Schnittlauch, Petersilie, Minze, Pflücksalat oder Radieschen mit deutlich weniger Fläche aus. Entscheidend sind nicht nur die Größe des verfügbaren Standorts, sondern auch Licht, Temperatur, Wasserzufuhr und die Eigenschaften der jeweiligen Pflanze. Home Gardening ist deshalb weniger eine bestimmte Anbaumethode als ein Sammelbegriff für unterschiedliche Formen des privaten Pflanzenanbaus.
Was bedeutet Home Gardening?
Unter Home Gardening wird grundsätzlich das private Gärtnern rund um das eigene Zuhause verstanden. Der Begriff umfasst sowohl den Anbau im Garten als auch das Kultivieren von Pflanzen auf Balkon, Terrasse, Fensterbank oder in Wohnräumen. Neben dekorativen Pflanzen spielen essbare Gewächse eine wichtige Rolle. Kräuter und Salate sind besonders geeignet, weil sie vergleichsweise schnell wachsen und regelmäßig geerntet werden können. Anders als beim klassischen Gartenbau steht beim Home Gardening häufig nicht die maximale Erntemenge im Mittelpunkt. Vielmehr geht es um eine praktische Nutzung kleiner Flächen, kurze Wege und die Möglichkeit, den eigenen Pflanzen beim Wachstum zuzusehen. Ein einzelner Topf mit Basilikum erfüllt dabei bereits einen Teil des Prinzips. Größere Hochbeete, Gewächshäuser oder vertikale Pflanzsysteme übertragen denselben Ansatz auf eine größere Zahl von Pflanzen.
Welche Pflanzen eignen sich für Home Gardening?
Für den Einstieg bieten sich robuste und vergleichsweise pflegeleichte Pflanzen an. Kräuter wie Basilikum, Schnittlauch, Petersilie und Minze lassen sich auf kleinem Raum kultivieren. Auch verschiedene Salatsorten eignen sich für begrenzte Flächen, insbesondere wenn laufend einzelne Blätter geerntet werden. Bei geeigneten Bedingungen können außerdem Radieschen, Erdbeeren, Chilis und kleinere Tomatensorten angebaut werden. Die Auswahl sollte sich an den vorhandenen Bedingungen orientieren. Basilikum benötigt beispielsweise einen hellen Standort und reagiert empfindlich auf Kälte, während Schnittlauch mit etwas weniger Wärme zurechtkommt. Tomaten haben einen höheren Platz- und Lichtbedarf und benötigen je nach Sorte zusätzlich eine Stütze. Für Indoor Gardening sind daher kompakte oder speziell für den Anbau unter kontrollierten Bedingungen geeignete Sorten interessant.
| Pflanze | Platzbedarf | Besondere Anforderungen |
|---|---|---|
| Basilikum | gering | heller, warmer Standort |
| Schnittlauch | gering | regelmäßige Ernte möglich |
| Minze | gering bis mittel | gleichmäßige Wasserversorgung |
| Pflücksalat | gering bis mittel | ausreichend Licht und Feuchtigkeit |
| Chili | mittel | viel Licht und Wärme |
| Tomate | mittel bis hoch | viel Licht, Wasser und Platz |
![]() |
![]() Dekadome Abfluss-Saufnapf für Dusche und WaschbeckenMechanische Abflusstreinigung Kandidat bei „Die Höhle der Löwen“ 2026 |
![]() |
![]() waterdrop Microdrinks zum AuflösenMit Frucht- und Pflanzenextrakten Kandidat bei „Die Höhle der Löwen“ 2018 |
Balkon und Terrasse als heimischer Garten
Balkon und Terrasse gehören zu den naheliegendsten Standorten für Home Gardening. Pflanzkästen, Töpfe, Kübel und Hochbeete ermöglichen den Anbau auch ohne eigenen Garten. Dabei sollte das Gewicht der Gefäße berücksichtigt werden, insbesondere bei größeren Pflanzkübeln und mit Wasser gesättigter Erde. Ebenso wichtig ist die Ausrichtung des Balkons. Ein sonniger Süd- oder Südwestbalkon bietet andere Bedingungen als eine überwiegend schattige Nordseite. Für kleine Flächen eignen sich vertikale Lösungen besonders gut. Pflanzen können übereinander angeordnet oder an Rankhilfen geführt werden, sodass die verfügbare Grundfläche effizienter genutzt wird. Kräuter lassen sich beispielsweise in mehreren Töpfen an einer Wand oder in einem Pflanzregal unterbringen. Bei Gemüse kommen kompakte Sorten infrage, die speziell für Kübel oder kleinere Flächen geeignet sind.
Indoor Gardening als Variante des Home Gardenings
Indoor Gardening verlagert den Pflanzenanbau vollständig in geschlossene Räume. Damit entfällt die Abhängigkeit vom Wetter, gleichzeitig entstehen neue Anforderungen an die Technik. Insbesondere das Licht wird zum entscheidenden Faktor. Fensterplätze können für viele Kräuter ausreichen, doch in dunklen Wohnungen oder während der lichtarmen Jahreszeit kann eine zusätzliche Pflanzenbeleuchtung sinnvoll sein. LED-Pflanzenlampen ermöglichen eine kontrollierte Beleuchtung und können je nach System hinsichtlich Intensität und Beleuchtungsdauer angepasst werden. Bei automatisierten Indoor-Gärten werden Licht, Wasserzufuhr und teilweise auch die Nährstoffversorgung technisch gesteuert. Dadurch lässt sich der Pflegeaufwand reduzieren. Gleichzeitig steigt die Bedeutung einer passenden Einstellung, denn auch ein automatisiertes System benötigt Kontrolle und regelmäßige Wartung.
Vertical Gardening nutzt die Höhe statt nur die Fläche
Vertical Gardening ist eine besondere Form des Home Gardenings, bei der Pflanzen auf mehreren Ebenen oder entlang einer vertikalen Fläche angeordnet werden. Das Prinzip ist vor allem für Wohnungen, kleine Balkone und andere Bereiche mit begrenzter Grundfläche interessant. Statt eine größere Fläche horizontal zu bepflanzen, wird die verfügbare Höhe genutzt. Technisch reicht die Bandbreite von einfachen Pflanztaschen und Regalen bis zu komplexeren Systemen mit integrierter Beleuchtung und automatischer Bewässerung. Bei essbaren Pflanzen muss die Konstruktion allerdings ausreichend stabil sein und eine zuverlässige Versorgung mit Wasser ermöglichen. Gerade bei vertikalen Systemen kann eine gleichmäßige Bewässerung anspruchsvoller sein als bei klassischen Pflanzgefäßen.
![]() |
![]() Dekadome Abfluss-Saufnapf für Dusche und WaschbeckenMechanische Abflusstreinigung Kandidat bei „Die Höhle der Löwen“ 2026 |
![]() |
![]() waterdrop Microdrinks zum AuflösenMit Frucht- und Pflanzenextrakten Kandidat bei „Die Höhle der Löwen“ 2018 |
Automatisierte Bewässerung im Home Gardening
Wasser gehört zu den wichtigsten Faktoren für gesundes Pflanzenwachstum. Sowohl zu wenig als auch dauerhaft zu viel Wasser kann problematisch sein. Bei herkömmlichen Töpfen lässt sich die Feuchtigkeit häufig über die Beschaffenheit der Erde und das Gewicht des Gefäßes einschätzen. Automatisierte Systeme arbeiten dagegen mit Tanks, Pumpen, Sensoren oder zeitgesteuerten Bewässerungsmechanismen. Ein integrierter Wassertank kann insbesondere bei Indoor-Gärten den täglichen Pflegeaufwand reduzieren. Je nach Konstruktion wird das Wasser in bestimmten Intervallen oder bedarfsgesteuert zu den Pflanzen transportiert. Systeme ohne Erde verwenden teilweise alternative Substrate oder spezielle Pflanztöpfe, über die Wasser und Nährstoffe an die Wurzeln gelangen. Trotzdem bleibt eine regelmäßige Kontrolle erforderlich, etwa um den Wasserstand zu prüfen und die Anlage sauber zu halten.
Hydroponik und erdeloser Pflanzenanbau
Hydroponische Verfahren verzichten auf klassische Gartenerde und versorgen die Pflanzen über Wasser mit den benötigten Nährstoffen. Die Wurzeln befinden sich dabei je nach System direkt in einer Nährlösung oder werden über ein geeignetes Substrat versorgt. Eine Pumpe kann dafür sorgen, dass Wasser und Nährstoffe kontinuierlich oder in bestimmten Intervallen zirkulieren. Der Vorteil solcher Systeme liegt vor allem in der kontrollierbaren Umgebung. Wasser, Nährstoffversorgung, Beleuchtung und Temperatur lassen sich stärker beeinflussen als beim Anbau im Freien. Gleichzeitig ist die Technik anspruchsvoller. Die Wasserqualität muss im Blick behalten werden, ebenso die Nährstoffkonzentration und die hygienischen Bedingungen des Systems.
Welche Rolle spielt die Beleuchtung?
Licht liefert die Energie für die Photosynthese und gehört damit zu den grundlegenden Voraussetzungen für Pflanzenwachstum. Im Freien verändert sich die Lichtmenge abhängig von Jahreszeit, Wetter, Tageszeit und Standort. In Innenräumen ist die verfügbare Lichtintensität meist deutlich geringer, selbst wenn ein Raum für das menschliche Auge hell wirkt. Bei Indoor Gardening können deshalb spezielle LEDs eingesetzt werden. Moderne Pflanzenleuchten sind in unterschiedlichen Lichtfarben und Leistungsklassen erhältlich. Je nach Pflanzenart und Entwicklungsphase unterscheiden sich die Anforderungen. Für ein funktionierendes System reicht es daher nicht aus, lediglich irgendeine Lampe über den Pflanzen anzubringen. Abstand, Beleuchtungsdauer und Lichtintensität müssen zur jeweiligen Kultur passen.
![]() |
![]() Dekadome Abfluss-Saufnapf für Dusche und WaschbeckenMechanische Abflusstreinigung Kandidat bei „Die Höhle der Löwen“ 2026 |
![]() |
![]() waterdrop Microdrinks zum AuflösenMit Frucht- und Pflanzenextrakten Kandidat bei „Die Höhle der Löwen“ 2018 |
Nachhaltigkeit und Ressourcenverbrauch
Home Gardening wird häufig mit einem bewussteren Umgang mit Lebensmitteln und Ressourcen verbunden. Wer Kräuter oder Salat selbst anbaut, kann bedarfsgerecht ernten und muss nicht zwangsläufig eine größere Verpackung kaufen, wenn nur eine kleine Menge benötigt wird. Dadurch lässt sich unter bestimmten Bedingungen Lebensmittelabfall vermeiden. Eine pauschale Aussage über die ökologische Bilanz ist allerdings nicht möglich, da auch Faktoren wie Stromverbrauch, Materialeinsatz, Transportwege, Heizbedarf und Lebensdauer der verwendeten Technik eine Rolle spielen. Bei Indoor-Systemen fällt insbesondere der Energiebedarf der künstlichen Beleuchtung ins Gewicht. Effiziente LEDs können den Verbrauch reduzieren, trotzdem benötigt ein ganzjähriger Anbau in geschlossenen Räumen zusätzliche Energie. Bei der Bewertung eines Systems sollte deshalb nicht nur der Wasserverbrauch betrachtet werden. Ebenso relevant sind die Haltbarkeit der Komponenten, der Strombedarf, die Herkunft der Pflanzen und Materialien sowie die Frage, wie lange das System genutzt wird.
Home Gardening und regionale Lebensmittelversorgung
Der eigene Anbau verkürzt die Strecke zwischen Pflanze und Küche auf wenige Meter. Bei Kräutern und Salaten ist dieser Unterschied besonders anschaulich, weil sie unmittelbar vor der Verwendung geerntet werden können. Gleichzeitig ersetzt Home Gardening keine vollständige Lebensmittelversorgung. Die verfügbare Fläche und die begrenzte Auswahl geeigneter Kulturen setzen dem privaten Anbau klare Grenzen. Interessant ist vor allem die Ergänzung des normalen Einkaufs. Ein Haushalt kann beispielsweise Salat und Kräuter selbst kultivieren, während Grundnahrungsmittel, Obst und größere Mengen Gemüse weiterhin über den Handel bezogen werden. Auf diese Weise wird Home Gardening zu einem zusätzlichen Baustein der Lebensmittelversorgung und nicht zu einem vollständigen Ersatz für den Einkauf.
Home Gardening mit wenig Zeit
Der Pflegeaufwand hängt stark von der gewählten Methode ab. Ein klassischer Balkonkasten verlangt regelmäßiges Gießen, während ein automatisiertes Pflanzsystem bestimmte Aufgaben selbst übernehmen kann. Auch die Auswahl der Pflanzen beeinflusst den Zeitbedarf. Schnell wachsende Kräuter und Salate lassen sich vergleichsweise unkompliziert kultivieren, während Tomaten oder Chili je nach Sorte mehr Aufmerksamkeit benötigen. Vorgezogene Jungpflanzen können den Einstieg zusätzlich vereinfachen. Statt Saatgut zunächst zum Keimen zu bringen und die jungen Pflanzen über Wochen zu pflegen, werden bereits entwickelte Setzlinge eingesetzt. Dadurch verkürzt sich die Zeit bis zur ersten Ernte. Für Menschen mit wenig Erfahrung kann diese Vorgehensweise außerdem einfacher sein, weil eine besonders empfindliche Phase der Pflanzenanzucht entfällt.
Die passende Lösung für Wohnung, Balkon oder Garten
Welche Form des Home Gardenings sinnvoll ist, hängt vor allem vom vorhandenen Platz und den persönlichen Ansprüchen ab. Für einen Balkon können Pflanzkästen und Kübel ausreichend sein. Eine Wohnung ohne geeignete Außenfläche kann mit Kräutertöpfen auf der Fensterbank oder einem Indoor-Gartensystem genutzt werden. Im Garten eröffnen Hochbeete, Gewächshäuser und klassische Beete deutlich mehr Möglichkeiten. Auch die gewünschte Erntemenge spielt eine Rolle. Wer lediglich frisches Basilikum oder Schnittlauch zur Verfügung haben möchte, benötigt keine große Anlage. Für mehrere Salatsorten und einen kontinuierlichen Anbau kann dagegen ein modulares System interessanter sein. Entscheidend ist, dass Pflanzen, Standort und Anbaumethode zusammenpassen. Home Gardening funktioniert damit nicht nach einem einheitlichen Schema, sondern lässt sich an die räumlichen und zeitlichen Bedingungen des jeweiligen Haushalts anpassen.
![]() |
![]() Dekadome Abfluss-Saufnapf für Dusche und WaschbeckenMechanische Abflusstreinigung Kandidat bei „Die Höhle der Löwen“ 2026 |
![]() |
![]() waterdrop Microdrinks zum AuflösenMit Frucht- und Pflanzenextrakten Kandidat bei „Die Höhle der Löwen“ 2018 |
CompactGreens lässt sich im Bereich Home Gardening vor allem als technische Erweiterung des klassischen Gärtnerns einordnen. Während Kräuter auf der Fensterbank, Pflanzkästen auf dem Balkon oder ein Hochbeet auf traditionelle Weise funktionieren, verbindet das System den Anbau von Salaten und Kräutern mit automatisierter Bewässerung, künstlicher Beleuchtung und vorgezogenen Setzlingen. Damit richtet sich das Konzept insbesondere an Menschen, die nur wenig Platz zur Verfügung haben oder den eigenen Pflanzenanbau stärker in den Alltag integrieren möchten. Die Verbindung aus Vertical Farming und Indoor Gardening erweitert den klassischen Ansatz des Home Gardenings um eine kontrollierte Umgebung, in der bestimmte Bedingungen für das Pflanzenwachstum unabhängig vom Wetter beeinflusst werden können. Auch innerhalb der Höhle der Löwen Produkte nimmt CompactGreens eine besondere Position ein, weil hier nicht allein ein Lebensmittel oder ein klassisches Haushaltsprodukt präsentiert wird, sondern eine technische Lösung für den privaten Anbau von Lebensmitteln. Das Konzept verbindet Nachhaltigkeit, Smart-Home-Elemente und Ernährung mit einem Produkt, das unmittelbar im Wohnbereich eingesetzt werden kann. Damit trifft CompactGreens mehrere Themen, die bei jungen Konsumgütern eine Rolle spielen: platzsparende Nutzung, einfache Bedienung und die Möglichkeit, Kräuter und Salate direkt am eigenen Standort zu kultivieren. Nach zahlreichen Produkten rund um Küche, Haushalt und nachhaltigen Konsum findet damit auch das moderne Home Gardening in der aktuellen Folge durch den Auftritt von CompactGreens Platz in der Höhle der Löwen.
Die Kandidaten bei „Die Höhle der Löwen 2026“ in der Sendung vom 21. September 2026 (Staffel 20 Folge 3) sind der Abflussstöpsel Dekadome (Ralf Dümmel erinnert der Pitch an die Abfluss-Fee), das Poppy’s Eis für Kinder und Sportler, die Pflanzwand von CompactGreens, das Penisgel Penice, die monobag Tasche mit integrierter Kindertragehilfe und clearBee, eine Fensterputz-Drohne, die in der dritten Folge der zwanzigsten Staffel zusammen bis zu 725.000 € Kapital von den Löwen einwerben wollen. Der Rückblick auf die Höhle der Löwen Produkte der vergangenen Jahre bringt dieses Mal ein Wiedersehen mit Waterdrop.
Dieses Startup ist im Bereich Home & Living aktiv, der sich mit allem rund ums Wohnen, Einrichten und Dekorieren beschäftigt. Immer wieder sieht man Startups aus diesem Bereich im Fernsehen.
![]() Die Höhle der Löwen: Vom Pitch zum Deal neu!Buch zur Sendung von Ruth Cremer Startup-Beraterin bei „Die Höhle der Löwen“ |
![]() Die Startup-Gang: Unser größtes Abenteuer für Kinder!von Carsten Maschmeyer Investor bei „Die Höhle der Löwen“ |
![]() Das Buch zur Sendung:„Erfolgreich Unternehmen gründen“ Die Höhle der Löwen, Autor: Felix Thönnessen |
![]() Die Höhle der Löwen –Das Brettspiel zur Sendung Noris Spiele, ab 12 Jahren |
Kontakt zu CompactGreens
| Anschrift: | CompactGreens UG (haftungsbeschränkt) Johann-Sebastian-Bach-Straße 25 91083 Baiersdorf |
| E-Mail: | info@compactgreens.com |
| Website: | compactgreens.com/ |
| Facebook: |
Änderungen und Irrtümer vorbehalten. Bildquellen & Copyright: Alle Fotos aus der Sendung „Die Höhle der Löwen“ © VOX/Boris Breuer & Bernd-Michael Maurer / Alle anderen Bilder, soweit nicht anders gekennzeichnet, © des jeweiligen Startups (siehe Kontaktdaten).
Dieser Artikel ist redaktionell geprüft und unterliegt der redaktionellen Verantwortung gemäß Impressumsangaben. Werbliche Aussagen zu Wirkweisen und Funktionen sind solche der vorgestellten Startups und nicht solche des Betreibers. Diese Website spricht keine Nutzungs- oder Kaufempfehlungen aus.
Startup Humor nimmt am Amazon Partnerprogramm und am ebay Partnernet teil und erhält Provisionen für qualifizierte Käufe. Das Vorhandensein einer Vergütung hat keinen Einfluss auf die Berichterstattung.


Dekadome Abfluss-Saufnapf für Dusche und Waschbecken




Das Buch zur Sendung: