Das durch „Die Höhle der Löwen“ bekannt gewordene Startup move2pay verbindet körperliche Aktivität mit einer digitalen Bezahlmöglichkeit. Im Mittelpunkt steht ein Bewegungskonto, auf dem Nutzer für bestimmte Aktivitäten ein Guthaben sammeln können. Dafür wird eine vorhandene Fitness-App mit move2pay verknüpft, sodass aufgezeichnete Schritte und Trainingseinheiten automatisch übernommen und ausgewertet werden. Das gesammelte Bewegungsguthaben lässt sich anschließend im move2pay-Marktplatz bei teilnehmenden Marken für einen Teil des Einkaufs einsetzen. Der verbleibende Betrag wird mit einer herkömmlichen Zahlungsmethode beglichen, etwa per Kreditkarte, Apple Pay oder PayPal. Damit richtet sich das Angebot an Menschen mit unterschiedlichen Bewegungsgewohnheiten: Spaziergänge mit ausreichend Schritten können ebenso berücksichtigt werden wie Laufen, Radfahren, Krafttraining, Wandern oder andere sportliche Aktivitäten. Jeweils soweit bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Für die Nutzung der App fallen keine monatlichen Grundgebühren und kein Abonnement an.
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Wie viel Guthaben entsteht, hängt von der Art und Intensität der Bewegung ab. Bei der täglichen Schrittzahl setzt move2pay eine Schwelle von 7.000 Schritten an. Alternativ können Trainingseinheiten berücksichtigt werden, wenn sie mindestens zehn Minuten dauern und eine durchschnittliche Intensität von mindestens 3 MET erreichen. Der MET-Wert, kurz für „Metabolic Equivalent of Task“, dient dabei als Maß für die körperliche Belastung einer Aktivität. Auf diese Weise soll nicht allein die Dauer einer Bewegung zählen, sondern auch deren Intensität. Ein langsamer Spaziergang oder alltägliche Tätigkeiten erreichen beispielsweise häufig nicht die notwendige Trainingsintensität. Werden dagegen mindestens 7.000 Schritte am Tag erreicht, kann das Bewegungsguthaben auch ohne registriertes Workout wachsen. Bei aufgezeichneten Trainingseinheiten können Dauer, Aktivitätsart und durchschnittlicher MET-Wert in die Berechnung einfließen. Unterstützt werden unter anderem Apple Health, Garmin, WHOOP, Polar, Oura, Suunto, Samsung Health und Google Health Connect. Eine Smartwatch ist dafür nicht zwingend erforderlich, da auch ein Smartphone mit einer kompatiblen Fitness-Anwendung ausreicht. Für eine möglichst vollständige Erfassung müssen die notwendigen Berechtigungen freigegeben und Trainingseinheiten direkt über die verwendete Fitness-App oder Fitness-Uhr gestartet werden.
move2pay in der Höhle der Löwen
In der VOX-Gründershow „Die Höhle der Löwen 2026“ in Staffel 20 wird move2pay von Karim Allouche, Mia Allouche und Steffen Baumgart vorgestellt. Inzwischen hat sich move2pay von einer Idee für ein digitales Bewegungskonto zu einer Plattform mit mehr als 50.000 aktiven Nutzern und über 37.000 Bestellungen entwickelt. Auch ein sehr prominentes Testimonial ließ sich mit Steffen Baumgart gewinnen. Ein Investment könnte den nächsten Wachstumsschritt finanzieren, insbesondere den Ausbau des Partnernetzwerks, weitere technische Integrationen und Marketing. Für diese Phase wäre Jenna Ensthaler aufgrund ihres Investitionsfokus auf technologiegetriebene Geschäftsmodelle und ihrer Erfahrung mit digitalen Plattformen grundsätzlich als strategische Partnerin interessant. Frank Thelen bringt ebenfalls einen ausgeprägten Technologie- und Startup-Hintergrund mit, wobei sein bisheriges Portfolio neben Tech-Unternehmen auch andere Konsumfelder umfasst; für move2pay wäre insbesondere seine Erfahrung beim Aufbau und bei der Skalierung digitaler Geschäftsmodelle relevant. Der Pitch wurde in der Sendung vom 19.10.2026 ausgestrahlt und erreichte rund Millionen Zuschauer, die an diesem Tag die Höhle der Löwen einschalteten.
Lese-Tipp: Übersicht über die Höhle der Löwen Produkte zum Anschauen.
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Kapitalgesuch bei „Die Höhle der Löwen“
| move2pay sucht Wachstumskapital in Höhe von 350.000 Euro | |
| Verwendungszweck: | Wachstum der Nutzerzahlen |
| Gründer: | Karim Allouche, Mia Allouche und Steffen Baumgart |
| Beteiligungsquote: | 10% |
| Unternehmensbewertung: | 3.150.000 € |
Deal für move2pay?
Im Pitch stellen Karim und Mia Allouche move2pay als digitales Bewegungskonto vor, das körperliche Aktivität mit dem Bezahlen beim Einkauf verbindet. Die beiden erklären, wie Nutzer ihre Fitness- und Gesundheitsdaten über eine kompatible App mit move2pay verknüpfen und dadurch Bewegungsguthaben sammeln. Im Mittelpunkt steht die Idee, dass nicht nur ein Einkauf belohnt wird, sondern bereits die körperliche Aktivität selbst einen konkreten finanziellen Nutzen erhält. Anhand des Konzepts wird deutlich, wie aus Schritten und aufgezeichneten Trainingseinheiten ein Guthaben entsteht, das sich anschließend bei teilnehmenden Marken einsetzen lässt. Dabei geht es nicht darum, den gesamten Einkauf mit Bewegung zu bezahlen: Ein Teil des Kaufpreises wird über das gesammelte Guthaben abgedeckt, während der restliche Betrag auf herkömmlichem Weg bezahlt wird.
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Während des Pitches erhalten die Löwen einen Einblick in die Funktionsweise von move2pay und können nachvollziehen, wie das System Bewegung erfasst und in einen nutzbaren Wert übersetzt. Karim und Mia Allouche zeigen, welche Fitness-Apps angebunden werden können und unter welchen Voraussetzungen Aktivitäten für das Bewegungsguthaben zählen. Eine zentrale Rolle spielen dabei die Schrittzahl sowie die Intensität und Dauer von Trainingseinheiten. So wächst das Guthaben unter anderem ab einer bestimmten täglichen Schrittzahl oder durch ausreichend intensive Workouts. Das Konzept macht damit aus einer bekannten Fitnessfunktion einen Bestandteil des Bezahlvorgangs und verbindet Gesundheitsdaten, Bewegung und E-Commerce in einem digitalen Modell. Die Präsentation zeigt außerdem, dass Nutzer selbst bestimmen können, wie viel ihres verfügbaren Guthabens sie bei einem Einkauf einsetzen möchten. Unterstützt werden Karim und Mia Allouche im Pitch von Steffen Baumgart, der als Testimonial für move2pay auftritt. Der ehemalige Fußballprofi und heutige Fußballtrainer bringt dabei einen persönlichen Bezug zum Thema Bewegung und Sport mit und unterstreicht die Verbindung zwischen körperlicher Aktivität und dem Geschäftsmodell. Seine Laufbahn führt vom Profifußball in die Trainerkarriere, unter anderem mit Stationen beim 1. FC Köln und beim Hamburger SV. Im Zusammenhang mit move2pay steht jedoch nicht seine sportliche Karriere im Vordergrund, sondern seine Funktion als bekanntes Gesicht der Marke. Gemeinsam vermitteln die Gründer damit, wie aus sportlicher oder alltäglicher Bewegung ein digitales Guthaben entstehen kann, das beim Einkauf eingesetzt wird.
Fitness-Apps machen aus Trainingsdaten messbare Informationen
Health- und Sport-Apps haben sich von einfachen Schrittzählern zu digitalen Plattformen entwickelt, die Bewegungs- und Gesundheitsdaten erfassen, auswerten und über längere Zeiträume dokumentieren. Je nach Anwendung reicht das Spektrum von Lauf- und Radsport-Tracking über Trainingsplanung und Ernährungsprotokolle bis hin zur Überwachung von Schlaf, Herzfrequenz oder anderen Körperwerten. Viele Anwendungen greifen dafür auf Sensoren des Smartphones oder auf Daten von Smartwatches, Fitnessarmbändern und anderen Wearables zurück. Die Geräte liefern beispielsweise Informationen über zurückgelegte Strecken, Geschwindigkeit, Trainingsdauer, Herzfrequenz oder Aktivitätsphasen. Dadurch entsteht ein persönliches Bewegungsprofil, anhand dessen Nutzer ihre sportliche Leistung beobachten und Trainingsziele verfolgen können. Gleichzeitig unterscheiden sich die Apps erheblich darin, welche Daten sie benötigen, wie sie diese auswerten und welche Empfehlungen daraus entstehen. Während eine reine Lauf-App vor allem Distanz, Tempo und Trainingszeiten dokumentiert, können umfassendere Gesundheits-Apps verschiedene Datenquellen miteinander verbinden. Der technische Vorteil liegt dabei weniger in der einzelnen Messung als in der Zusammenführung vieler Werte über einen längeren Zeitraum. Entwicklungen wie die Integration von Apple Health, Google Health Connect oder proprietären Plattformen der Wearable-Hersteller erleichtern diesen Datenaustausch.
Wearables erweitern den Funktionsumfang der Sport-Apps
Besonders eng sind Health- und Sport-Apps inzwischen mit Wearables verbunden. Smartwatches und Fitnessarmbänder können Bewegungen kontinuierlich erfassen und dabei je nach Modell zusätzliche Sensoren einsetzen. Für das Training sind beispielsweise Herzfrequenz, GPS-Daten, Geschwindigkeit und Aktivitätsdauer relevant, während bei gesundheitsbezogenen Anwendungen auch Schlafdaten oder weitere biometrische Informationen eine Rolle spielen können. Die eigentliche App übernimmt anschließend die Aufgabe, diese Rohdaten aufzubereiten und für den Nutzer verständlich darzustellen. Trainingsverläufe lassen sich vergleichen, Belastungswerte über längere Zeiträume beobachten und persönliche Ziele definieren. Gerade für Ausdauersportler können solche Funktionen die Trainingssteuerung unterstützen, weil nicht nur einzelne Einheiten, sondern ganze Trainingsperioden betrachtet werden. Gleichzeitig darf die technische Präzision der Geräte nicht mit einer medizinischen Messung gleichgesetzt werden. Je nach Sensor, Aktivität, Trageweise und verwendeter Berechnungsmethode können Werte abweichen. Für Fitnessziele kann eine solche Messung dennoch nützlich sein, während medizinisch relevante Entscheidungen andere Anforderungen an Messgenauigkeit und Validierung stellen.
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Datenschutz entscheidet mit über die Qualität einer Gesundheits-App
Bei Health- und Sport-Apps ist der Umgang mit persönlichen Daten ein zentraler Bestandteil der Produktqualität. Bewegungsdaten wirken auf den ersten Blick harmlos, können in ihrer Kombination jedoch weitreichende Rückschlüsse ermöglichen. Standortinformationen können beispielsweise zeigen, wo sich eine Person regelmäßig aufhält, während Trainingszeiten, Schlafinformationen oder Gesundheitswerte zusätzliche Einblicke in persönliche Gewohnheiten geben. Eine App benötigt deshalb nicht automatisch Zugriff auf sämtliche auf dem Smartphone gespeicherten Informationen. Entscheidend ist, ob die abgefragten Berechtigungen für die jeweilige Funktion tatsächlich erforderlich sind. Die Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass Nutzer insbesondere prüfen sollten, welche Daten eine App erhebt, wo diese gespeichert werden, ob Informationen an Dritte weitergegeben werden und wie das Angebot finanziert wird. Bei kostenlosen Anwendungen kann Werbung oder die Verarbeitung von Nutzerdaten Teil des Geschäftsmodells sein. Auch die Verbindung mehrerer Dienste sollte bewusst eingerichtet werden: Wer beispielsweise eine Sport-App mit einer Gesundheitsplattform und einer Smartwatch verknüpft, schafft einen deutlich umfassenderen Datenfluss als bei einer isolierten Anwendung.
Sport-Apps verändern auch die Motivation rund um Bewegung
Neben der Datenerfassung nutzen viele Sport-Apps psychologische und spielerische Elemente, um Nutzer zu regelmäßigem Training zu motivieren. Trainingsziele, Fortschrittsanzeigen, persönliche Rekorde, virtuelle Auszeichnungen oder Vergleiche mit früheren Leistungen können dabei als Anreiz dienen. Manche Anwendungen setzen zusätzlich auf soziale Funktionen und ermöglichen es, Aktivitäten mit Freunden oder Trainingsgruppen zu teilen. Andere konzentrieren sich stärker auf individuelle Trainingspläne und passen Empfehlungen anhand vergangener Einheiten an. Ein ähnliches Prinzip findet sich bei Anwendungen, die Bewegung mit Bonus- oder Bezahlmodellen verbinden. Dabei wird körperliche Aktivität nicht nur dokumentiert, sondern erhält innerhalb des jeweiligen Geschäftsmodells einen zusätzlichen wirtschaftlichen oder spielerischen Nutzen. Für Anbieter entsteht daraus ein Wettbewerb um Aufmerksamkeit und langfristige Nutzung: Je häufiger eine App verwendet wird, desto mehr Daten stehen für die persönliche Auswertung zur Verfügung und desto stärker kann sich das Angebot an den bisherigen Aktivitäten orientieren. Gerade deshalb sollten Motivation und Datensparsamkeit nicht als Gegensätze betrachtet werden. Eine gute Nutzerführung muss verständlich machen, welche Informationen für eine Funktion notwendig sind und welche Freigaben lediglich optionale Erweiterungen ermöglichen.
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Health- und Sport-Apps bewegen sich zunehmend an der Schnittstelle von Fitness, Bonifizierung und verhaltensbasierter Motivation. In diesem Umfeld setzt move2pay einen anderen Schwerpunkt als klassische Trainings- oder Gesundheitsanwendungen: Die aufgezeichnete körperliche Aktivität wird nicht nur analysiert, sondern in Bewegungsguthaben übersetzt, das anschließend für einen Teil eines Einkaufs eingesetzt werden kann. Damit verbindet das Unternehmen die bereits etablierte Infrastruktur aus Fitness-Apps, Wearables und Gesundheitsplattformen mit einem Belohnungs- und Commerce-Modell und macht aus Bewegungsdaten einen wirtschaftlich nutzbaren Wert. Für die Einordnung in die Höhle der Löwen Produkte ist das Konzept deshalb weniger als klassisches Fitnessprodukt zu verstehen, sondern als digitale Dienstleistung an der Schnittstelle von Sport, Gesundheit, Fintech und E-Commerce.
Ein bekannter Name
Steffen Baumgart ist ehemaliger Profifußballer und Fußballtrainer. Als Spieler war er unter anderem für Hansa Rostock, den 1. FC Union Berlin und Energie Cottbus aktiv. Als Trainer machte er sich insbesondere beim SC Paderborn und 1. FC Köln einen Namen, bevor er unter anderem den Hamburger SV und den 1. FC Union Berlin übernahm. Bekannt für seine direkte, authentische und leidenschaftliche Art steht Baumgart für klare Haltung, Teamgeist und den Anspruch, Dinge voranzutreiben. Diese Eigenschaften bringt er auch als Testimonial für move2pay ein.
Die Kandidaten bei „Die Höhle der Löwen 2026“ in der Sendung vom 19. Oktober 2026 (Staffel 20 Folge 7) sind die Rasierer aus Biomaterial von Razeco, der Kölsche Koks Kaffeelikör, die Air Fryer Pizza FRYZZA, die Bewegungs-App move2pay und das Frauenurinal Missoir, die in der siebten Folge der zwanzigsten Staffel zusammen 1.510.000 € Kapital von den Löwen einwerben wollen. Der Rückblick auf die Höhle der Löwen Produkte der vergangenen Jahre bringt dieses Mal ein Wiedersehen mit den Zahnstochern von pick’em, dem Nasenlochspreizer von Venticross. Außerdem erzählen die Löwen im rahmen der Pitches von ihren Investments in Tallow Naturals, yfood, Nalu und Ankerkraut.
Manche erfinden einen Sport, andere optimieren einen Sport oder die Art, wie wir Trainieren oder was wir dabei für Kleidung tragen. Immer wieder stoßen Startups mit Fitness- und Sportideen in Marktnischen vor und präsentieren sich damit im TV. Hier ist eine Liste der Startups aus dem Bereich Sport & Fitness.
![]() Die Höhle der Löwen: Vom Pitch zum Deal neu!Buch zur Sendung von Ruth Cremer Startup-Beraterin bei „Die Höhle der Löwen“ |
![]() Die Startup-Gang: Unser größtes Abenteuer für Kinder!von Carsten Maschmeyer Investor bei „Die Höhle der Löwen“ |
![]() Das Buch zur Sendung:„Erfolgreich Unternehmen gründen“ Die Höhle der Löwen, Autor: Felix Thönnessen |
![]() Die Höhle der Löwen –Das Brettspiel zur Sendung Noris Spiele, ab 12 Jahren |
Kontakt zu move2pay
| Anschrift: | SVAX GmbH Millennium Park 20 6890 Lustenau |
| Website: | move2pay.de/ |
Änderungen und Irrtümer vorbehalten. Bildquellen & Copyright: Alle Fotos aus der Sendung „Die Höhle der Löwen“ © VOX/Boris Breuer & Bernd-Michael Maurer / Alle anderen Bilder, soweit nicht anders gekennzeichnet, © des jeweiligen Startups (siehe Kontaktdaten).
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Das Buch zur Sendung: