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Catewalker – Portable Espresso-Bar

Der Mainzer Uwe Hartmann hat eine mobile Espresso-Bar erfunden. Der Catewalker kommt ganz ohne Wasser- und Stromanschluss aus und kann 120 Espressi produzieren, bevor er wieder neu aufgeladen werden muss. Neben dem Straßenverkauf könnte die portable Espressomaschine auch auf Großveranstaltungen und Festivals zum Einsatz kommen. Bereits seit 2006 hat der Erfinder an dem Prototypen gebastelt. Herausgekommen ist ein schickes und mit 20kg sehr leichtes, tragbares System.

Catewalker in der Höhle der Löwen

catewalker-pitchUwe Hartmann stellte den Catewalker in der ersten Staffel DHDL vor. Bereits 225.000 EUR sind aus eigenen Mitteln in die Entwicklung geflossen. Fertig ist der Prototyp jedoch noch nicht. Das Kapselsystem muss umgebaut werden. Mit dem Geld der Löwen soll der Prototyp serienreif gemacht werden. Außerdem gibt es einen potenziellen Kundenauftrag aus Italien. Mithilfe der Löwen könnten diese ersten zehn Geräte vorfinanziert werden. Der Pitch wurde in der Sendung vom 09. September 2014 ausgestrahlt.

Kapitalgesuch

Rechtsform: neu zu gründende Gesellschaft
Gründer: Uwe Hartmann
Gesuchtes Kapital: 300.000 €
Beteiligungsquote: 30%
Unternehmensbewertung: 1.000.000 €

catewalker-bildDer Auftakt des Pitches wirkt zunächst ein wenig unbeholfen. Hartmann fragt, wer gerne einen Espresso hätte. Als die Löwen sich melden, muss er jedoch eingestehen, dass seine Erfindung ein Garagenprototyp ist und noch nicht funktioniert. Die Löwen verzeihen das. Allerdings gefällt ihnen auch die Umsatz- Rechnung nicht. Bei einem Verkaufspreis von 1,50 bis 2 EUR je Espresso kommt Hartmann nur auf etwa 23.000 EUR Jahresumsatz. Der Gewinn liegt bei etwa 1 Euro. Zu wenig, finden die Löwen. Ausnahmsweise ist es Lencke Wischhusen, die die wirtschaftlichen Argumente vorbringt. Das bereits investierte Geld scheint verbrannt worden zu sein und das Kapitalgesuch sei viel zu hoch. Jochen Schweizer widerum findet es zu gering, um das Produkt wirklich in den Markt zu bringen. Lob hat er allerdings für Uwe Hartmann als Erfinder. Mitmachen möchten beide nicht.

Lencke Wischhusen testet den "CateWalker".Die anderen Löwen entscheiden emotionaler. Vural Öger stört sich am Pappbecher, Frank Thelen daran, dass er keinen Espresso bekommen hat und Judith Williams macht immerhin noch einen Scherz, dass Lencke Wischhusen im Catewalker aussähe wie Lara Croft.

Die Kandidaten in der „Die Höhle der Löwen“ Sendung vom 09. September 2014 (Staffel 1 Folge 4) waren der CatewalkerErdbär – Freche FreundeLocca!MeisterclassMusicWorks und feralstuff. Außerdem stellten die Erfinder Rolf Michels den Schleifhandschuh Sanding Glove und Manfred Seidler seinen Schlagschlüßel vor. Insgesamt schalteten 1,77 Millionen Zuschauer ein und sahen, wie die Löwen den Startups der Sendung in Summe 390.000 EUR als Investment zusicherten.

Hier gibt es eine Übersicht über alle Gastronomie- & Catering-Startups in der Höhle der Löwen. Ein ähnliches Fernsehformat, das sich auf Restaurant-Startups konzentriert, ist „Rach und die Restaurantgründer„.

Nach der Höhle der Löwen

Zwar hat Uwe Hartmann in der Höhle kein Investment bekommen, doch über seine Website sucht er weiterhin Investoren, die zu den gleichen Bedingungen wie die Löwen einsteigen können (10.000€ je 1 Prozent, maximal aber 49 Prozent). Auch viel Zuspruch und einige Angebote, das Patent zu kaufen, gingen nach der Sendung bei ihm ein. Hartmann hat mittlerweile einen Job bei Siemens angenommen, macht Karriere und ist nach Dänemark ausgewandert. Eine Teilnahme an der britischen Variante der Höhle der Löwen „Dragon’s Den“ könnte er sich gut vorstellen. In eine Sendung mit Lencke Wischhusen in der Jury möchte er vorerst nicht mehr.

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Kontakt zu Catewalker

Anschrift:
E-Mail: info@catewalker.de
Telefon:  –
Website: catewalker.de
Facebook: facebook.com/CateWalker-macht-dem-Espresso-Beine-115279538514636/

Bildquellen: Alle Fotos aus der Sendung:  © VOX/Boris Breuer & Bernd-Michael Maurer / Alle anderen Bilder soweit nicht anders gekennzeichnet sind der Website des Startups oder dessen Social-Media-Accounts entnommen. Produktabbildungen in Verbindung mit einer Kaufmöglichkeit entstammen dem Amazon Produkt-Feed.

2 thoughts on “Catewalker – Portable Espresso-Bar

  1. Hallo liebe Redaktion

    Ich muss gestehen, es hat mich überrascht diesen Artikel hier über mich zu finden, besonders weil die Seite „Startup-Humor“ heißt. Humor habe ich als gebürtiger Mainzer eine ganze Menge und darum hat mich diese HDL Erfahrung auch nicht aus der Bahn geworfen, eher das Gegenteil. Mir geht es gerade hervorragend hier in Dänemark und ich arbeite für eines der besten Unternehmen der Welt. Übrigens sehr gut recherchiert, allerdings stimmt meine Anschrift nicht mehr.

    Was die Richtigkeit der Fakten im Artikel angeht, so habe ich zwei kleinere Korrekturen. Der Espresso würde für 1,50-2,00€ verkauft werden (Gewinn pro Becher ~1€), je nach Standort, und der Jahresbrutto-GEWINN pro CateWalker (also einem Franchisenehmer) würde bei einem Arbeitsaufwand von nur 120 Tagen (statt 230) MINDESTENS 23.000 Euro betragen. Man müsste sich schon sehr unfreundlich verhalten um das nicht zu erreichen (belegt durch Eigenversuche).

    In der Sendung habe ich das nicht deutlich rüber gebracht, war allerdings auch etwas irritiert. Man steht ja nicht jeden Tag im Studio und wird von dutzenden Sony-Augen angeglotzt. Es stimmt in jedem Fall, dass eine Frau Steiner, a.k.a. Wischhusen, mir nicht mehr vor die Pupillen treten muss, denn sie ist hauptverantwortlich dafür, dass mein Pitch daneben ging und nicht so lief wie geplant. Erst hat sie mich in meinen 3 freien Minuten am Anfang unterbrochen, dann eine Selbstdarsteller-Show abgezogen mit dem Thema Tragekomfort und Gewicht, danach meinte sie noch ich hätte 225k verbrannt, belegte damit aber nur eindrucksvoll wie wenig Ahnung sie von der Materie hat (im Gegensatz zu Jochen Schweizer) und als ich raus war meinte sie ja noch im Nachgang, dass ich ein Techniker bin und kein Verkäufer.

    Nun… mit 25 Jahren Expertise in Marketing und Kommunikation für zahlreiche namhafte und internationale Unternehmen, bleibt mir irgendwie nichts Anderes übrig als die Kommentare und Verbalergüsse aus ihrem Munde im Ordner „Blond!“ abzuspeichern. In meiner neuronalen Ordnerstruktur findet man diesen in der Unterstruktur des Papierkorbs, gleich neben „Sinnlos“ und „Inhaltsleer“. Man(n) muss aber Verständnis haben. Mit süßen 28 und ohne nennenswerte Erfahrungen im Business oder Beeindruckendes in der Vita, außer einer PAK (Pampers-Airbag-Karriere) in Daddy’s überschaubarer Handelsfirma, mit limitierten Skills die sich in der Hauptsache auf ein Fotogrinsen mit Perlenkette beschränken, kann man als gestandener Mann mit einem 40-tonner voller Erfahrungen auf diesem Gebiet bedenkenlos auf Durchzug schalten.

    Wenn man in dieser Sendung antritt, möchte man ja gerne sendefähig bleiben. Darum habe ich nicht den Trigger meines Verbalrevolvers gezogen um ihr eine Antwortkugel nach der anderen zwischen die Sehöffnung zu zünden, trotz das er voll geladen war. Eine gute Erziehung ist halt einfach viel wert und da lernt man wie man mit Schwächeren umgehen muss 😉

    Ich Danke Euch für diesen ehrlichen Artikel und kann Euch sagen, der CateWalker steht zwar gerade wieder im Regal und fristet sein Dasein als Nebenbaustelle, aber er hat immer noch Herzschlag und Puls. Aufgeben ist in meiner Genstruktur nicht nachweisbar. Ja, ich würde auch gerne bei Dragon’s Den oder auch super gerne bei Shark Tank auftauchen, aber mein Fokus liegt derzeit voll auf meiner heutigen Tätigkeit, die sehr viel Spaß bereitet und einen Erfolg nach dem Anderen erzielt.

    Beste Grüße,
    Uwe Hartmann

    1. Vielen Dank für das ausführliche Feedback und den Blick hinter die Kulissen der Show. Ich habe die Informationen im Artikel angepasst.

      Viele Grüße
      Stefan

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