yeah3000

Hipster-Bärte & Garagen – Axel Springers Startup-Kampagnen

Das geilste Startup-Unternehmen dieses nennt sich YEAH3000.com! Von Hipstern über Social-Media-Katzen-Content bis hin zu Crowdfunding und der „Hashtagisierung“ des Alltags nimmt der 90-Sekünder so ziemlich jedes Startup-Klischee aufs Korn. Ob andere Spots genauso geil sind? „I daut it!“ – Hinter dem geilen Startup steckt niemand anders als der Medienkonzern Axel Springer, der weitere Kollegen für seine bereits 13.500 Mitarbeiter sucht. Dafür zog selbst Kai Diekmann (im Spot mit Vollbart), Chefredakteur und Rapper, das Basecap und die Hipster-Klamotten an und ließ sich die Schulter tätscheln. „Alle Chancen eines Start-Ups. Aber mit Spaß an der Arbeit, der von der Arbeit kommt.“ lautet der etwas sperrige Slogan.

2014 – Das geilste Startup des Planeten

axel-springer-1Im Zuge des Kulturwandels habe man sich bei Axel Springer viel von der Arbeitskultur und Dynamik der Start-up-Branche abgeschaut und diese mit den Vorteilen des großen, internationalen Unternehmensverbunds des Verlagshauses vereint, heißt es seitens Axel Springer. Im Spot kommt das sehr selbstironisch und neonfarben daher. Für die Kampagne zeichnete die Agentur Oliver Voss verantwortlich, die neben dem witzigen Spot auch sechs Anzeigenmotive und den Webauftritt entwickelte. Außerdem entstanden weitere Videos zu den Anzeigenkampagnen.

2013 – Axel Springer als Garagengründung

Springer kokettiert immer wieder mit seinem innovativen Image und seiner Nähe zur Startupszene. Bereits 2013 veröffentlichte das digitale Verlagshaus einen Spot, der von der Gründung des Medienkonzerns in einer Garage in Palo Alto im Silicon Valley berichtet. Kai Diekmann, Mathias Döpfner und Jan Bayer schraubten genau wie einst Apple, Google oder Microsoft in ihrer Garage am Welterfolg. Ein Gründungsmythos made by Scholz & Friends. „Es ist egal, wo du herkommst, wenn du weißt, wo du hin willst“

Kai Diekmann und sein Team waren tatsächlich 2014 im Valley, um dort Eindrücke aufzunehmen und die Position als führendes Medienunternehmen zu stärken. Dabei entstand eine spannende kleine Dokumentation über die Reise und die Hintergründe zum Garagenmythos.

2011 – Kick-Ass 3D-Multi-Channel Hammer-Innovations

Auch 2011 nahm Springer schon einmal die Internetszene auf die Schippe und suchte einen „Executive Managing Director for Kick-Ass 3D-Multi-Channel Hammer-Innovations (m/w)“. Damals wirkte noch nur der Bewerber wie aus einer Online-Parallelwelt, während der Konzern sich selbstironisch sehr bieder darstellte.

Recruiting Videos wie die von Axel Springer darf es in Zukunft gerne mehr geben.

Fotos: Axel Springer

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