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Die Mafia wollte in ein Startup aus „Die Höhle der Löwen“ investieren

Damit hätten Eduard Sabelfeld und Michael Feicht nun wirklich nicht gerechnet. Die beiden Gründer hatten gerade in der Höhle der Löwen um eine Finanzierung für ihr Startup Buddy Watcher geworben. Mit dem Tauchgerät können Taucher sich unter Wasser verständigen, um so für mehr Sicherheit zu sorgen. 250.000 Euro waren gesucht. Die Löwen waren angetan von dem Produkt, Jochen Schweizer als begeisterter Taucher war sehr davon überzeugt. Investieren wollte aber keiner. Besonders schwer taten sich die Löwen mit der Businessplanung, die nicht auf schnelles Wachstum ausgelegt war.

Vor einem Millionenpublikum im TV zu pitchen war nicht einmal das ausgefallenste Investorengespräch, das die Gründer je führten. In einem Interview mit der Pforzheimer Zeitung erinnern sie sich daran, wie sie einmal in Mailand einer dubiosen Geldgebergruppe gegenüber saßen und einen Koffer mit einer Million Euro öffneten. Dieses Geld solle aber nicht offiziell verbucht werden. Es handelte sich vermutlich um Mafiageld, das über eine Investition in das junge Unternehmen gewaschen werden sollte. Die Gründer lehnten dankend ab und suchten das Weite. Dann lieber im Fernsehen nach Geld suchen. Somit reit sich der Buddy Watcher mittlerweile in das illustre Portfolio der Höhle der Löwen Produkte ein.

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Buddy Watcher Tauchwarngerät

Krumme Geschäfte mit Investitionen oder Krediten in Mailand sind gar nicht so selten und nicht ungefährlich. Auch Unister-Gründer Thomas Wagner wurde ein Rip-Deal zum Verhängnis. Er wurde bei einem Kredit um eine Million Euro erleichtert und starb anschließend unter bis heute ungekläreten Umständen in einem Flugzeugabsturz.

Unister-Krimi: Flugzeugabsturz, Rip-Deal, Insolvenz

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