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Math42 – Die Mathe-App

Maxim und Raphael Nitsche aus Berlin sind Brüder und absolute Mathe-Genies. Mit Math42 haben die beiden 17- und 18-jährigen Hochbegabten bereits die erfolgreichste Lern-App des deutschen iTunes Stores entwickelt. Das ist jetzt 2 Jahre her. Selbst Apple ist auf die App aufmerksam geworden. Die App für Smartphone und Tablett löst nicht nur Mathe-Aufgaben sondern erklärt auch Schritt für Schritt den Lösungsweg. Mithilfe des Trainingsmodus kann jeder Schüler für sich Mathe trainieren. Außerdem werden Begriffe und Grundlagen erklärt. Eine App, die uns alle schlauer macht und besonders bei Schülern und Lehrern als Nachhilfe-Tool beliebt ist.

Familie Nitsche ist kein unbeschriebenes Blatt. bereits 2006 gründeten sie ein Unternehmen zur kontextualen Suche, das durch Holtzbrinck-Ventures und wellington Partners finanziert war. Stiefmutter Oxana ist Computer-Linguistin. Vater Thomas entwickelte den Schachcomputer Mephisto, den Computerschach-Weltmeister.

Math42 in der Höhle der Löwen

math42-dhdlDie beiden Nitsche-Brüder stellten Math42 in der zweiten Staffel der Höhle der Löwen als Investment vor. Nie zuvor waren jüngere Gründer vor die Löwen getreten und nie zuvor war eine höhere Geldsumme gefordert worden. Satte 2 Millionen wollen die Brüder einwerben, um eine neue kostenpflichtige Version ihrer App zu entwickeln und international zu vertreiben. Bisher ist die App komplett eigenfinanziert und über mehrere Jahre entwickelt worden. Die größte Kompetenz in Sachen App hat der Investor und Technologie-Löwe Frank Thelen. 2 Millionen Euro sind aber für einen Löwen alleine eine sehr stattliche Summe. Der Pitch wurde in der Sendung vom 15. September 2015 ausgestrahlt.


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Kapitalgesuch

Rechtsform: GmbH
Gründer: Maxim und Raphael Nitsche
Gesuchtes Kapital: 2.000.000 €
Beteiligungsquote: 20%
Unternehmensbewertung: 10.000.000 €

Die beiden Teenager treten selbstbewusst auf. Bei der Unternehmensbewertung muss Jochen Schweizer laut lachen, schon bald darauf merken die Löwen aber, was für ein Juwel ihnen da präsentiert wird. Mathegenie Raphael hat einen IQ von 151 in Mathematik und beginnt zu rechnen. Gesucht ist das Ergebnis des Goldenden Schnitts. Trotz Vorsprungs löst Maxim die Aufgabe mithilfe der App schneller und hat darüber hinaus noch den Lösungsweg und die Erklärungen der einzelnen Schritte sowie Begriffserklärungen eines querverlinkten Mathematikbuchs parat. Die Löwen sind beeindruckt.

math42-investFrank Thelen outet sich, dass er die App Math42 als eine der Top-Apps im Appstore kennt. Auch die Geschichte der Brüder ist ihm bekannt. Beide sind schon mit dem Abi fertig und studieren bereits. Vural Öger, der im Studium selbst drei Jahre Mathe hatte, bewundert die Intelligenz der jungen Gründer. „Wie geht denn das?“ staunt Lencke Steiner nur. Große Unternehmen wie Microsoft sind an vergleichbaren Projekten gescheitert. Ihre Geheimzutat wollen die Brüder allerdings nicht verraten. Lencke Steiner ist sprachlos und äußert tiefen Respekt vor den Gründern. Die beiden seien allerdings einfach viel zu schlau für sie und deshalb investiert sie nicht.

Jochen Schweizer lässt sich die Unternehmensbewertung und das Erlösmodell erklären. Der Mathe-Nachhilfe-Markt sei allein in Deutschland eine Milliarde groß, entgegnen die Brüder. 900.000 Nutzer hat die App bereits zum Zeitpunkt der Aufzeichnung der Sendung. Auf 280.000 iPads in Schulen ist Math42 installiert. „Das ist nicht so eindrucksvoll,“ erdet Frank Thelen den Pitch. die Top100 Apps in den USA haben eine Nutzertreue von 6 Prozent nach 30 Tagen, entgegnen die Nitsches, bei Math42 betrage diese Rate bei 54 Prozent. Thelen scheint zufrieden, fragt aber nach der Monetarisierung. Eine neue App-Version, die neben dem Schul- auch den Universitätsstoff abdeckt und in Chinesisch und Russisch verfügbar sein wird, steht kurz vor dem Launch. Hierfür ist ein Bezahl-Modell als Abo geplant. Monatlich 7 Euro soll das kosten.

„Ihre Monetarisierung ist da, wo die Mathematik endet und der Glaube beginnt,“ philosophiert Jochen Schweizer. Das sei eine sehr sehr hohe Wette, die er nicht einzugehen bereit ist. Der Event-Unternehmer steigt aus. Auch Judith Williams ist nicht bereit, so viel Geld zu investieren, würde aber gerne die Eltern der Brüder kennenlernen.

Die Angebote der Löwen

 Löwe(n): Frank Thelen, Vural Öger Gegenangebot der Gründer
Investment-Angebot: 2.000.000 € 2.000.000 €
Beteiligungsquote: 40% 30%
Unternehmensbewertung: 5.000.000 € 6.666.667 €
Konditionen:

math42-dhdl2Frank Thelen spricht sein höchstes Lob an den Pitch der Brüder aus. Was an Intelligenz und Ausführung in so eine App geflossen sei, sei eine absolute Ausnahmeerscheinung. Thelen berät sich mit Vural Öger und Judith Williams. Es fallen Sätze wie „Das ist ein Mark Zuckerberg“ (Gründer von Facebook) und „Ich kann das Ding morgen für 100 Millionen verkaufen.“ – Thelen nennt es eine „Herausforderung“ und macht dann ein Angebot. Vural Öger und er investieren 2 Millionen Euro unter den Bedingungen, dass die Technologie weltweit wirklich einmalig ist und dass sie 40 Prozent am Unternehmen bekommen.

Die Gründer sind nicht begeistert. Als „Bonus für Angelinvestoren“ sind sie bereit, 30 Prozent zu bieten. Frank Thelen argumentiert, man investiere ja im Menschen. Nun rücken die Nitsches damit heraus, dass nicht sie sondern der Vater der Geschäftsführer der GmbH ist. Gesellschafter ist die Familien-GmbH an der die beiden Brüder aber keine Mehrheitsanteilseigner sind. „Das heißt, im Grunde genommen spreche ich gerade mit eurem Vater,“ fragt Thelen und die beiden bejahen. Die Löwen beraten sich noch einmal. Thelen ist extrem überzeugt von der Idee und den Gründern, aber dass der Vater ihm unbekannt ist, ist für die beiden Löwen ein Grund, auszusteigen.

Die Kandidaten in der „Die Höhle der Löwen“ Sendung vom 15. September 2015 (Staffel 2 Folge 5) waren die Premium-Sockenmarke von Jungfeld, die Hunde-Beschäftigungs-App MyDog365, Der Thai-Grill mit integriertem Hot Pot Tom Yang BBQ, die Absatz-Accessoires Heelbopps, die Bottoms Up Bierzapfanlage und die Mathe-Nachhilfe-App Math 42. Mit 2,41 Millionen Zuschauern stellte die Folge einen neuen Quotenrekord auf. Frank Thelen investierte vor der Kamera 400.000 Euro.

Hier gibt es eine Übersicht über alle Kandidaten aus dem Bereich Internet & Technologie in der Höhle der Löwen.

Nach der Höhle der Löwen

Der Erfolg der Mathe-App war mit den Löwen nicht zuende. Während der Ausstrahlung luden rund 100.000 User die App herunter und die Besucherlast zwang den Server der Website in die Knie. Innerhalb einer Woche waren es schon 250.000 Downloads. Mittlerweile hat sich auch ein Investor gefunden. Die Familie hinter dem Klettverlag, namentlich Verleger Michael Klett und sein Sohn David, sicherte sich für einen sechsstelligen Betrag (Medienberichten zufolge über 500.000 Euro) 6,25 Prozent der Unternehmensanteile. Mit dem Geld soll die Mathematik der App weiterentwickelt werden und der Anschluss für Android und Web erfolgen. Mittlerweile hat Math42 schon über 2 Millionen Downloads und ist weiter eine der erfolgreichsten Mathe-Apps. das Bezahlsystem wird in allen Ländern außer Deutschland als ganz normal angenommen. Im deutschen Appstore musste sich die App einem Shitstorn erwehren, weil die Nutzer nicht verstanden, dass bisher kostenlose Inhalte auch weiter kostenlos bleiben und nur neue Zusatzfunktionen kostenpflichtig sind. Die Brüder waren aufgrund der Aufmerksamkeit rund um die Höhle der Löwen sogar in der Talkshow von Markus Lanz zugast. Rund eine Million Euro ist insgesamt schon in das Projekt geflossen und ein 10-köpfiges Team arbeitet für Math42. China ist mittlerweile der stärkste Markt.

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Math42 im Video

Kontakt zu Math42

Anschrift: Cogeon Gesellschaft für intelligente Lösungen mbH
Mommsenstrasse 67
10629 Berlin
E-Mail:  thomas.nitsche .at. cogeon.com
Telefon:  –
Website:  math-42.de
Facebook:  facebook.com/mathematics42

Bildquellen: Alle Fotos aus der Sendung:  © VOX/Boris Breuer & Bernd-Michael Maurer / Alle anderen Bilder soweit nicht anders gekennzeichnet sind der Website des Startups oder dessen Social-Media-Accounts entnommen. Produktabbildungen in Verbindung mit einer Kaufmöglichkeit entstammen dem Amazon Produkt-Feed.

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