bottoms-up

Bottoms Up Bierzapfanlage

Als Jörg Blin das erste Mal von der Idee des US-Amerikaners Josh Springer hörte, war ihm sofort klar, dass er unbedingt die Vertriebsrechte dafür haben wollte. Bottoms Up ist eine Bierzapfanlage, bei der Getränke von unten durch den Becherboden ins Glas geschenkt werden. Das geht schneller als beim klassischen Zapfhahn, weil sich weniger Schaum bildet und der Schankverlust ist geringer. Ideal für Großveranstaltungen wie Fußballspiele, bei denen der Umsatz eines Bierstandes unmittelbar von der Schankgeschwindigkeit in der Halbzeitpause abhängt. Das Einfüll-Loch im Boden wird durch einen Magneten verschlossen. Jörn Blin benötigte etwas zeit und Überredungskünste, schaffte es aber, Josh Springer die Vertriebsrechte für den deutschsprachigen Raum abzukaufen.

Bottoms Up in der Höhle der Löwen

Die Höhle der LöwenJörg Blin stellte Bottoms Up in der zweiten Staffel „Die Höhle der Löwen“ vor. In sein Startup, das lediglich die Vertriebsrechte aber nicht das Patent besitzt, steckte er bereits 75.000 Euro aus eigenen Mitteln. Erste Referenzkunden haben das System getestet, aber für den Vertrieb benötigt er dringend Unterstützung von den Löwen. Veranstaltungsexperte Jochen Schweizer oder der Mann mit dem Gastronomie-Netzwerk Vural Öger könnten spannende strategische Partner sein. Wie skalierbar ist das Geschäftsmodell aber, wenn es auf den deutschsprachigen Raum begrenzt ist Der Pitch wurde in der Sendung vom 15. September 2015 ausgestrahlt.


Produkte aus der Höhle der Löwen kaufen


 

Aktuelle Folge: Fensterschnapper ab 21,46 € | Tastillery Geschenkboxen ab 44,00 € | KeDDii Scoop Katzenstreuschaufel ab 14,99 € | 3 Bears Porridge Haferbrei 4er-Paket ab 18,90 €


Staffel-Highlights Veluvia Kapseln ab 39,99 € | ProtectPax Displayschutz ab 15,99 € | HappyPo Reise-Bidet ab 24,90 € | Rokittas Rostschreck ab 18,90€ | Parodont Gel Zahnfleischschutz ab 6,02 € | Fried Elements Tür-Hilfe-Set ab 15,49 € |  happy brush Schallzahnbürste ab 49,99 € |  Go Simply Heckklappenöffner ab 22,22 € | Blinkerhandschuh ab 24,99 € | Pony Puffin auf Amazon anschauen | Good Eggwhites ab 19,95€ | Yummynator Fressnapf ab 16,46 € | Tukluk Spielmatten ab 199,99€


Kapitalgesuch

Rechtsform: GmbH
Gründer: Jörg Blin
Gesuchtes Kapital: 500.000 €
Beteiligungsquote: 5%
Unternehmensbewertung: 10.000.000 €

bottoms-up-dhdlDie Löwen sind baff, als sie die Unternehmensbewertung hören. Das ungewöhnliche Zapfsystem weckt aber zumindest die Aufmerksamkeit der Raubkatzen. „Das ist reine Magie,“ schüttelt Jochen Schweizer ungläubig den Kopf. Blin erzählt, wie er ein halbes Jahr lang versuchte, den Erfinder in Seattle ausfindig zu machen und dann kurzerhand einfach hin flog. Nun hat er die Rechte für DACH und vertreibt die Geräte in verschiedenen Versionen von einleitig bis zu sechsleitig sowie die Becher. Jochen Schweizer, Lencke Steiner und Frank Thelen probieren das sogleich aus. Das System funktioniert nicht nur mit Bier sondern mit allen Kaltgetränken.

Lencke Steiner ignoriert den Rat von Blin und steckt den Finger von unten in das Loch. „Jetzt habe ich mich total vollgesaut,“ klagt sie. Auch Vural Öger glaubt, dass sein Becher mit Apfelschorle nicht ganz dicht ist und Judith Williams hat sogleich einen Fleck im Kleid. Die Firmenbewertung erklärt Blin dadurch, dass in 132 Stadien in Amerika das System bereits eingesetzt wird. Die Dortige Firma macht nach 3 Jahren 100 Millionen Dollar Umsatz. Blin schätzt den Biermarkt pro Kopf deutlich höher ein als in den USA. Jochen Schweizer springt sofort auf den Pro-Kopf-Verbrauch an: „Ach, sind wir so eine versoffene Nation?“

bottoms-up-bier-bildÜber 100.000 Euro Umsatz hat das Unternehmen in den ersten Monaten gemacht. 30 Maschinen wurden verkauft. Der Plan sieht vor, bis Ende des Jahres 500 Geräte zu verkaufen. 5.600 Euro Umsatz macht Bottoms Up im durchschnitt mit einem Kunden. Das würde ein Umsatzziel von 2,5 Millionen Euro Umsatz und knapp 1 Million Euro EBIT bis Ende 2015 bedeuten. Dann fällt der Killer-Satz, der alle Löwen aufhorchen lässt: „Es gibt noch keinen Businessplan“

Das Marktvolumen beträgt allerdings 20 Millionen Becher alleine in der ersten Fußball-Bundesliga. Mit 50 Cent sind die Becher für den Betreiber recht teuer, allerdings schafft die Anlage den doppelten Bierabsatz eines Standard-Stands mit zwei Zapfhähnen. Das spart Personalkosten und erhöht gleichzeitig den Umsatz. Jochen Schweizer ergreift die Initiative und steigt als erster Löwe aus. Er hält es für möglich, dass das System sich durchsetzt, glaubt aber dennoch nicht so recht daran. Außerdem mag er sich mit dem Produkt nicht so recht identifizieren.

Vural Öger fragt die Preise der Maschinen ab. die sind vergleichsweise günstig, denn die Becher sind das Folgegeschäft, mit dem der Umsatz gemacht wird. „Vernünftig,“ findet auch Judith Williams. Die Marge der Maschinen und Becher liegt zwischen 30 und 80 Prozent. Total schlau, meint auch Lencke Steiner und Judith Williams schwärmt davon, sie hätte die Maschine gern erfunden. Frank Thelen, der Bier aus Plastikbechern nicht mag und keinen Bezug zu Schankanlagen hat, steigt derweil aus. Ihm hat auch der Businessplan gefehlt.

Lencke Steiner lobt die Geschäftsidee und das Produkt noch einmal, glaubt aber nicht daran, dass eine reine Lizenz so viel wert sein kann wie der Unternehmer als Bewertung aufruft. Vural Öger gefällt das Produkt ebenfalls sehr gut und er wäre gerne eingestiegen, wenn die Unternehmensbewertung günstiger ausgefallen wäre. Auch Judith Williams schließt sich an. Auch sie findet die Bewertung zu überzogen. Die Löwen sind sich einig, dass sie zu einer günstigeren Bewertung gerne dabei gewesen wären.

Die Kandidaten in der „Die Höhle der Löwen“ Sendung vom 15. September 2015 (Staffel 2 Folge 5) waren die Premium-Sockenmarke von Jungfeld, die Hunde-Beschäftigungs-App MyDog365, Der Thai-Grill mit integriertem Hot Pot Tom Yang BBQ, die Absatz-Accessoires Heelbopps, die Bottoms Up Bierzapfanlage und die Mathe-Nachhilfe-App Math 42. Mit 2,41 Millionen Zuschauern stellte die Folge einen neuen Quotenrekord auf. Frank Thelen investierte vor der Kamera 400.000 Euro.

Hier gibt es eine Übersicht über alle Gastronomie- & Catering-Startups in der Höhle der Löwen. Ein ähnliches Fernsehformat, das sich auf Restaurant-Startups konzentriert, ist „Rach und die Restaurantgründer„.

Nach der Höhle der Löwen

Auch ohne die Löwen ging es erfolgreich weiter für Jörg Blin und sein Bottoms Up Bier. Viele große Partner wie Festivals und der Heidepark Soltau sowie eine Vielzahl kleinerer Veranstalter sind mittlerweile Kunden der innovativen Beirzapfanlage. Mittlerweile werden die ersten Mehrwegbecher entwickelt. Eine weitere Idee ist, die Magnete im Becherboden mit Werbung zu bedrucken.

amazonDie Höhle der Löwen –
Das Brettspiel zur Sendung

Noris Spiele, ab 12 Jahren
ab EUR 19,99 zzgl. Versand
dhdl-buch-teaser-150x150
amazonDas Buch zur Sendung:
„Erfolgreich Unternehmen gründen“
Die Höhle der Löwen, Autor: Felix Thönnessen
EUR 17,99 broschiert oder EUR 13,99 als Kindle-Version

Bottoms Up Bier im Video

Kontakt zu Bottoms Up

Anschrift: BOTTOMS UP BEER GERMANY GMBH
Zuschlagsweg 11
D-27793 Wildeshausen
E-Mail: j.blin@bottomsupbier.de
Telefon: +49 174 3737373
Website: bottomsupbier.de
Facebook: facebook.com/Bottoms-Up-Beer-Germany-202831353094205/

Bildquellen: Alle Fotos aus der Sendung:  © VOX/Boris Breuer & Bernd-Michael Maurer / Alle anderen Bilder soweit nicht anders gekennzeichnet sind der Website des Startups oder dessen Social-Media-Accounts entnommen. Produktabbildungen in Verbindung mit einer Kaufmöglichkeit entstammen dem Amazon Produkt-Feed.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *