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Sixtyone Minutes Virtueller Assistent

Monique Hoell und Michael Gnamm aus Berlin haben das Startup Sixtyone Minutes gegründet. Über die App, die es für iOS und Android gibt, können User aus Deutschland, Österreich und der Schweiz die Dienste eines virtuellen Assistenten in Anspruch nehmen. Sixtyone Minutes erfüllt ein breites Aufgabenspektrum aus allen Lebensbereichen, so dass der Nutzer mehr von seiner Stunde hat. Das können Recherche-Aufgaben, Buchungen oder die Organisation von Lieferservices sein. Eine erste Antwort gibt es innerhalb von 20 Minuten. Die ersten drei Tage ist der Auftragsdienst kostenlos. Danach kostet er 9,90 Euro im Monat.

Sixtyone Minutes  in der Höhle der Löwen

sixtyone-minutes-loewenHoell und Gnamm stellten die Butler-App in der zweiten Staffel der VOX-Gründershow „Die Höhle der Löwen“ vor, um Geld von den Löwen einzusammeln. Mit dem Kapital soll das Unternehmen noch schneller wachsen. Insbesondere der Internet-, App- und Technologie-Experte Frank Thelen wäre ein spannender strategischer Investor. Allerdings ist auch Jochen Schweizer als größter Anbieter von Erlebnisgutscheinen mit Buchungssystemen sehr vertraut. Der Pitch wurde in der Sendung vom 18. August 2015 ausgestrahlt.


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Kapitalgesuch

Rechtsform: GmbH
Gründer: Monique Hoell und Michael Gnamm
Gesuchtes Kapital: 200.000 €
Beteiligungsquote: 10%
Unternehmensbewertung: 2.000.000 €

sixtyoneminutes-bildMonique Hoell und ihr Mitgründer stellen ihren Assitenzdienst vor. Vom kreativen Geburtstagsgeschenk über Reinigungskräfte, Babysitter, Stromtarife, den Arzttermin bis hin zur Reisebuchung kann der Dienst alles, was das Herz begehrt. Ein bisschen viel auf einmal finden die Löwen. Jochen Schweizer vergewissert sich, dass tatsächlich ein persönlicher Assistent am anderen Ende sitzt, der die Antworten recherchiert. Lencke Steiner fragt nach der Antwort-Dauer. Eine Stunde sei das aktuell. Viel zu lang findet Vural Öger. Innerhalb von 10 Sekunden möchte er die Antwort. Blödsinn findet Frank Thelen. Er glaubt, man brauche mehrere Millionen, um das perfekte Buchungssystem zu bauen. Für alle Angebote gebe es bereits Nischenportale.

Der Vorteil für die Gründer liegt aber auf der Hand: Alle Lebensbereiche sind in einer App als zentrale Anlaufstelle gebündelt. Von Lencke Steiner auf Ticketpreise und -Verfügbarkeit angesprochen, antwortet Hoell, dass das Unternehmen mit Partnern zusammenarbeitet, die Kontingente zur Verfügung stellen. Dafür fehle es aber an Volumen, springt Jochen Schweizer ein. „Eine verrückte und dumme Idee,“ urteilt Frank Thelen und steigt aus. Auch Vural Öger glaubt, dass die beiden das Geschäft unterschätzen und steigt aus. Lencke Steiner behauptet, die gleiche Idee auch schon mal gehabt zu haben und damals zu dem Schluss gekommen zu sein, das sei als „kleiner Fisch in einem riesen Ozean“ nicht möglich. Die Bremerin ist raus.

Judith Williams lobt die tolle zusammenarbeit mit ihrer persönlichen Assistentin. Die möchte sie aber niemals gegen eine App tauschen. Auf die Frage, wie viel Geld die beiden in drei Jahren mit dem Unternehmen verdienen wollen. 150 Millionen Euro Umsatz mit 30 Millionen Euro gewinn lautet die Antwort. Lencke Steiner kann sich das Lachen nicht verkneifen. Jochen Schweizer prophezeit dem Konzept, dass es scheitern wird. Er würde sein Geld lieber in das neben ihm brennende Feuer werfen, als es dem Startup zu geben.

Die Kandidaten in der „Die Höhle der Löwen“ Sendung vom 18. August 2015 (Staffel 2 Folge 1) waren die Wirsingchips von Heimatgut, der persönliche App-Assistent Sixtyone Minutes, das Tragfix Verschluss- und Tragesystem, das Toiletten-Parfüm Thronjuwel und die Kape Skateboards. 1,92 Millionen Zuschauer sahen die Sendung und die Löwen investierten 185.000 Euro.

Hier gibt es eine Übersicht über alle Kandidaten aus dem Bereich Internet & Technologie in der Höhle der Löwen.

Nach der Höhle der Löwen

Etwas scheint dran und drin zu sein bei der Geschäftsidee der beiden Berliner. Zwischen der Aufzeichnung der Sendung und deren Ausstrahlung machte tatsächlich ein vergleichbares Geschäftskonzept Schlagzeilen, als der TV-Moderator Joko Winterscheidt sowie der US-Schauspieler Ashton Kutcher bei dem Internetstartup GoButler einstiegen. Womöglich haben die Löwen, allen voran Frank Thelen den Markt also völlig falsch eingeschätzt.

Trotz der Kritik, die die beiden Gründer einstecken mussten, hat auch Sixtyone Minutes von dem auftritt stark profitiert. 13.000 neue Anmeldungen konnte das Unternehmenkurz nach der Ausstrahlung vermelden und mehr Anfragen als bearbeitet werden konnten. Mittlerweile hat Sixtyone sein Portfolio um einen Geschäftskundenbereich mit Sixtyone Business als eine Art Kundenservice 2.0 erweitert.

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Sixtyone Minutes im Video

Kontakt zu Sixtyone Minutes

Anschrift: sixtyoneminutes GmbH
Skalitzer Str. 100
10997 Berlin
E-Mail: mail@sixtyoneminutes.de
Telefon: +49 30 69 53 49 35
Website: sixtyoneminutes.de/
Facebook: facebook.com/sixtyoneminutes

Bildquellen: Alle Fotos aus der Sendung:  © VOX/Boris Breuer & Bernd-Michael Maurer / Alle anderen Bilder soweit nicht anders gekennzeichnet sind der Website des Startups oder dessen Social-Media-Accounts entnommen. Produktabbildungen in Verbindung mit einer Kaufmöglichkeit entstammen dem Amazon Produkt-Feed.

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