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Vepura Indische Tiefkühlkost

Veggie your life! Manoj Jain stammt aus einer großen indischen Familie, in der traditionell gekocht wird. Während seines Ingenieursstudiums in Deutschland lernte er Andreas Seibert kennen, mit dem er Vepura gründete. Vepura aus Köln steht für vegetarisch, pur, raffiniert und bietet vegetarische, traditionell indische Küche als Tiefkühlware an. Die Gerichte werden direkt in Indien zubereitet, tiefgefroren und nach Deutschland geliefert. Die indischen Brote, Curry-Gerichte und Snacks kommen komplett ohne Zusatzstoffe aus. Seibert und Jain haben bereits zusammen ein Unternehmen, mit dem sie erfolgreich das Kokoswasser indi coco vertreiben.

Vepura in der Höhle der Löwen

vepura-dhdlWährend der ersten Staffel die Höhle der Löwen suchten Jain und Seibert in der Höhle der Löwen Kapital zum Aufbau von Vepura. Mit indi coco erwirtschaften sie bereits hohe sechsstellige Umsätze, aber was Vepura angeht, geht es um ein Frühphasen-Seed-Investment. Das Produkt ist zwar marktreif, aber bei Aufzeichnung der Sendung im Frühjahr 2014 noch nicht im Handel. Einen strategischen Partner für den Foodmarkt gibt es unter den Löwen nicht, doch was den Gründern fehlt ist weniger Expertise als Kapital. Der Pitch wurde in der Sendung vom 16. September 2014 ausgestrahlt.

Kapitalgesuch

Rechtsform: GmbH
Gründer: Manoj Jain und Andreas Seibert
Gesuchtes Kapital:  120.000 €
Beteiligungsquote:  10%
Unternehmensbewertung:  1.200.000 €

vepura-gruenderDie Gründer machen alles richtig. Zwar ist ihr Produkt noch nicht am Markt und es fehlt an einem effektiven Proof of Concept, doch sie zerstreuen bereits von Anfang an alle möglichen Bedenken. Mehrere Supermärkte sind bereits interessiert daran, die indische Tiefkühlkost in ihr Sortiment aufzunehmen. Auch die Qualität überzeugt. Die Löwen sind ganz aus dem Häuschen, so gut schmecken ihnen die Gerichte von Vepura. Insbesondere die typisch indische Gewürzmischung kommt an.

Die Gerichte sollen im Handel 4,49 EUR kosten. Von jedem verkauften Artikel bleiben etwa 35 bis 40 Prozent Marge hängen. Die ist somit nicht besonders hoch, aber im Bereich des Üblichen. Bei den Löwen kommen allerdings erste Zweifel auf. Wenn die Produkte in Indien hergestellt werden, wie kann da für die Qualitätssicherung gesorgt werden? Obwohl die beiden Gründer glaubhaft versichern, dass sie mit einem Hersteller zusammenarbeiten, der an die gleichen internationalen Standards gebunden ist, wie jeder deutsche Hersteller, steigen Jochen Schweizer und Lencke Wischhusen zweifelnd aus.

Judith Williams beäugt wie immer ganz interessiert die Deko, als ihr zwischen den Vepura Gerichten plötzlich der Kokossaft indi coco auffällt. Von ihrem erfolgreichen Business hatten die beiden Unternehmer bisher nichts erzählt. Die beiden halten jeweils ein Drittel an dem Kokos-Unternehmen, das hohe sechsstellige Umsätze einbringt. Die Löwen sehen plötzlich ein viel lukrativeres Geschäft als Vepura und möchten ein Stück vom Kuchen abhaben.

Investment

Löwen: Frank Thelen, Vural Öger, Judith Williams
Investiertes Kapital: 120.000 €
Beteiligungsquote: 30%
Unternehmensbewertung: 400.000 €
Konditionen: Rückzahlung von 0,25 EUR je verkauftem Artikel
Übertragung der Anteile an indi coco auf die Vepura GmbH

indi-coco-bildFrank Thelen berät sich mit Vural Öger und Judith Williams. Gemeinsam sind die drei bereit, die 120.000 EUR in Vepura zu investieren. Im Gegenzug wollen sie dreimal so viele Anteile wie angeboten und kämen dann auf 30 Prozent. Außerdem machen sie zur Bedingung, dass die zwei Drittel, die die beiden Gründer an indi coco halten, in die Vepura GmbH eingebracht werden. Zusätzlich verlangen sie eine Rückzahlung ihres Investments mit 25 Cent je verkauftem Artikel.

Ein sehr harter Deal, der die Löwen stark übervorteilt. Manoj Jain und Andreas Seibert müssen beraten und telefonieren. Judith Williams und Vural Öger werden ungeduldig und ziehen das Angebot zurück, doch Frank Thelen holt die beiden zurück an Bord. Die Gründer sind nun ebenfalls mit an Bord und stimmen dem Deal zu. Vural Öger ist zufrieden.

Die Kandidaten in der „Die Höhle der Löwen“ Sendung vom 16. September 2014 (Staffel 1 Folge 5) waren die Biermarke St. Erhard, der Service für personalisierte Liebeslieder my-lovesong, Die Glammy High Heel Tattoos von InGirl fashiOn, die indische Tiefkühlkost Vepura, die Stofftiermanufaktur Ella & Paul und der Chirotractor gegen Rückenschmerzen. 1,89 Millionen Zuschauer sahen die Pitches der Startups. Das entspricht einem Marktanteil bei den 14- bis 59-Jährigen von 9,7 Prozent. Die Löwen investierten 235.000 EUR.

Hier gibt es eine Übersicht über aller Kandidaten aus dem Bereich Essen, Trinken und Ernährung. die sich in die Höhle der Löwen getraut haben.

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Nach der Höhle der Löwen

Vepura reiht sich nahtlos ein in die Reihe der gescheiterten Deals. Zwar seien die Gespräche mit den Löwen gut gewesen, doch am Verhandlungstisch seien plötzlich Konditionen aufgepoppt, die der Idee des nachhaltigen Aufbaus eines Familienunternehmens zuwidergelaufen wären. Auch ohne Löwen geht es allerdings erfolgreich weiter. Die Gespräche mit den Supermärkten haben sich bezahlt gemacht. Schon seit Oktober 2014 ist Vepura bundesweit bei Galeria Kaufhof erhältlich, seit Oktober 2015 bundesweit bei real,- und auch mehrere Edeka-Märkte führen die indische Tiefkühlkost. Zwischen 70.000 und 80.000 Produkte wurden seit der Sendung verkauft und Vepura gewann den ANUGA TASTE15 AWARD als Top Innovation der Anuga 2015. Für 2015 rechnet Vepura mit Umsätzen im niedrigen sechsstelligen Bereich. 2014 war er noch fünfstellig und 2016 soll der Break Even erreicht werden.

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indi coco im Video

Kontakt zu Vepura & indi coco

Anschrift: Vepura GmbH
Rhöndorfer Straße 16 M
50939 Köln
RF Rheinland Fruchterzeugnisse GmbH
Rhöndorfer Straße 16 M
50939 Köln
E-Mail: info@vepura.de info@indi-coco.de
Telefon: 0221 94103861 0221 94103861
Website: vepura.com indi-coco.de
Facebook: facebook.com/Vepura facebook.com/indicoco

 

Bildquellen: Alle Fotos aus der Sendung:  © VOX/Boris Breuer & Bernd-Michael Maurer / Alle anderen Bilder soweit nicht anders gekennzeichnet sind der Website des Startups oder dessen Social-Media-Accounts entnommen. Produktabbildungen in Verbindung mit einer Kaufmöglichkeit entstammen dem Amazon Produkt-Feed.

2 thoughts on “Vepura Indische Tiefkühlkost

  1. Habe die Sendung heute zum ersten Mal angeschaut und muss sagen, dass ich froh bin, dass der Deal im Nachhinein geplatzt ist.
    Ich glaube den Gründern war während der Sendung nicht bewusst, dass durch die Übernahme der Anteile von indi coco durch Vepura die Löwen auch bei indi coco groß dabei wären. Rechnet man das mal aus: Die Löwen hätten 30% an Vepura, dem dann 2/3 von indi coco gehört, womit die Löwen nominell auch zu 20% bei indi coco drin wären. Ein Unternehmen, das zu diesem Zeitpunkt ja schon gute 6-stellige Umsätze macht.
    Frank Thelen mag das zwar gut verkauft haben mit dem Argument, dass er will, dass die Gründer voll dabei sind, dadurch, dass das andere Unternehmen mit drin hängt. Aber im Grunde wollte er doch nur auch in indi coco drin sein, das ja schon gut läuft, um am Ende wenn vepura auch gut läuft an beiden Firmen zu verdienen.

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