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Laut Google Analytics gibt es in Brandenburg keine Internet-Nutzer

Im Spreewald in wird die Post in den Sommermonaten immer noch per Postkahn zugestellt. nur im Winter kommt der Postbote von der Straßenseite. In Brandenburg liegt auch die Lieberoser Wüste, die größte Wüste Deutschlands und zweitgrößte Europas. Irgendwie idyllisch und verträumt kommt Brandenburg daher. Das wusste auch schon Theodor Fontane, der seine Wanderungen durch die Mark Brandenburg unternahm.

Kein Wunder also, dass Google in diesem Bundesland, aus dem so viele angeblich nur weg ziehen wollen, zunächst gar kein Internet vermutet. So stellt es sich jedenfalls den Nutzern des Google Trackingdienstes Google Analytics dar. Mit dem Dienst lassen sich statistische Angaben zur Nutzung der eignen Website erheben wie Verweildauer, Besucherzahlen und eben auch die Besucherherkunft. Dabei fällt auf, dass auf der Deutschland-Karte ein Bundesland immer leer bleibt: Brandenburg scheint keine Internetnutzer zu haben.

Das als Brandenburg Bug bekannt gewordene Phänomen ist bis zuletzt ungeklärt geblieben. Die wahrscheinlichste Erklärung ist, dass Google tatsächlich aufgrund der Infrastruktur im Bundesland die Nutzer nicht richtig zuordnen kann und diese anderen Knotenpunkten zuschlägt. Anders als in der Bielefeld-Verschwörung ist auch noch niemand au die Idee gekommen, die Existenz des Berliner Umlandes anzuzweifeln.

Platz für Vermutungen wäre sicher viel. Zensiert die Brandenburgische Landesregierung heimlich das World Wide Web? Haben die Brandenburger überhaupt schon Internetanschluss order warten sie noch auf den Techniker der Telekom? Oder ist hier vielleicht alles nur etwas langsamer? Das Internet kommt hier eben nur immer dienstags mit dem Postkahn.

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