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Scoo.me Roller-Sharing

Christoph Becker und Magnus Schmidt haben gemeinsam mit einem dritten Gründer eine Marktnische entdeckt. Mit Anbietern wie Drive Now oder Gar2go ist der Carsharing-Markt bereits breit abgedeckt. Auch Bikesharing gibt es schon. Ein einfaches Mietsystem für Motorroller gibt es allerdings noch nicht. In diese Nische dringt Scoo.me vor. Per App können Roller in der Nähe geortet, per App schlüssellos entriegelt und gemietet werden. Der Prototyp der App ist fertig die Scoo.me Vespas stehen bereits in München an den Start gehen. Alle Roller verfügen über einen Sitz für zwei Personen, einen Helm und höchst effiziente Motoren. Neben Rollern der Marken Vespa und Peugot sollen zukünftig auch vermehrt Elektroroller zum Einsatz kommen.

Scoo.me in der Höhle der Löwen

Die Höhle der LöwenBecker und Schmidt präsentierten ihr Unternehmen in der zweiten Staffel der Startup-Show „Die Höhle der Löwen“ auf VOX. Scoo.me ist vom ESA Business Incubation Centre (BIC) Bavaria gefördert. Um das innovative Mietsystem nicht nur in München sondern auch in Köln zu starten und um die Marke bekannt zu machen, benötigen die Gründer nun aber das Geld der Löwen. Den besten Match haben sie mit Frank Thelen, der als ausgewiesener App-Experte gilt. Der Pitch wurde in der Sendung vom 08. September 2015 ausgestrahlt.


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Kapitalgesuch

Rechtsform: GmbH
Gründer: Christoph Becker und Magnus Schmidt
Gesuchtes Kapital: 100.000 €
Beteiligungsquote:  7,5%
Unternehmensbewertung:  1.333.333 €

scoo-me-bildDie beiden Gründer rollen standesgemäß ins Studio. Der Pitch geht gut mit Zahlen und Marktpotenzial los. Scoo.me will eine kreative Nische im Carsharing schaffen. Die Vorteile, die Mietroller gegenüber Carsharing haben, machen sich besonders in der Großstadt bemerkbar. Staus umfahren und Parkplätze finden, ist mit Scoo.me kein Problem mehr. Dabei geht es schneller als mit dem rad und macht mehr Spaß als mit dem Auto.

Das Preismodell funktioniert mit einer kostenlosen Anmeldung. Jede Fahrt kostet 3,60 Euro für die ersten 30 Minuten und anschließend 18 Cent pro Minute fürs Fahren und 7 Cent fürs Parken. Vural Öger fragt nach der Helmproblematik. Die gibt es aktuell nur in Größe L. „Das heißt, wer einen kleinen Kopf hat, lebt damit, dass er einen Helm auf hat, der ihn nicht wirklich schützt,“ resümiert Jochen Schweizer. Größe L decke 70 Prozent aller Kopfgrößen ab, so die Gründer. Für extrem große und extrem kleine Köpfe werde bewusst noch keine Lösung angeboten. Im Test fällt der Helm allerdings durch. Sowohl Jochen Schweizer als auch Frank Thelen empfinden den Helm als unangenehm klein und drückend.

scoo-me-bild-2Für die Hygiene stellt Scoo.me Reinigungstücher und Hauben bereit. Seit anderthalb Jahren gibt es das Unternehmen schon. Seit November 2014 läuft das Projekt und über die Wintermonate wurden die ersten paar Hundert Euro realisiert und die ersten 200 Nutzer generiert. Aktuell haben die Gründer aber auch nur 13 Roller auf den Straßen. Vural Öger steigt aus. Er glaubt, man brauche einige Hundert Roller. Die 30 bis 40 Roller, die Scoo.me aktuell plant, seien viel zu wenig. Auch Jochen Schweizer ist skeptisch. Die Gründer geben an, mit 40 Rollern den Break Even zu schaffen. „Arsch über Latte,“ heißt das bei ihnen und das kommt bei Schweizer gut an.

Der aber kritisiert weiter. Von den 4.500 Leihfahrrädern in München sei auch nie eins da, wenn man es braucht. Die Kundenbefriedigung hängt für ihn daran, dass ständig mehr Roller vorgehalten werden als gebraucht werden. Demgegenüber stehen hohe Investitionskosten. Frank Thelen glaubt sogar, dass das böse enden wird. Wenn der Kunde die App ausprobiert und keinen Roller findet, ist er frustriert. Schweizer ist raus. Judith Williams stimmt zu und steigt auch aus. Frank Thelen erzählt, wie er mit mytaxi die Plattform für Car2Go entwickelt hat. Die Softwareentwicklung glaubt er daher, gut einschätzen zu können. „Hätten sie es mal lieber uns gegeben, dann wär es günstiger und schneller gegangen“ war vielleicht der scchlagfertigste, aber nicht der glücklichste Kommentar des Abends. Frank Thelen ist brüskiert: „Vorsicht! Wir sind nicht ganz dumm.“ Er steigt ebenfalls aus.

Nachdem alle Experten unter den Löwen dem Geschäftsmodell ein scheitern vorausgesagt haben, ist nur noch Lencke Steiner im Rennen und die gibt plötzlich Gas. Sie sieht alle Bedenken und ein riesiges Risiko, aber sie hat selbst immer so viel Spaß am Rollerfahren gehabt, dass sie dem Startup eine Chance geben möchte. In Richtung Kooperationen denke man auch, heißt es jetzt von Scoo.me: Hotels, Tourismus, Sponsoring. Die französische Bahn biete längst Mobilitätskonzepte, die an der Haustür anfangen. Steiner ist selbst im Konzernbeirat der Deutschen Bahn und kennst sich daher mit Sharing-Konzepten aus.

Investment

Löwen: Lencke Steiner
Investiertes Kapital: 100.000 €
Beteiligungsquote: 30%
Unternehmensbewertung: 333.333 €
Konditionen:

Rollerfahren findet sie total cool und daher macht Lencke Steiner ein Angebot. Sie will die 100.000 Euro zahlen, möchte dafür aber 30 statt 7,5 Prozent am Unternehmen bekommen. Die Gründer finden die Konditionen sehr hart. Sie haben Angst, dass ihre Anteile langfristig verwässern und sie irgendwann nur noch Angestellte ihrer eigenen Firma sind. Aber die Beziehungen zur Bahn, die Steiner mitbringt, geben den Ausschlag, weshalb sie sich auf den Deal einlassen.

Die Kandidaten in der „Die Höhle der Löwen“ Sendung vom 8. September 2015 (Staffel 2 Folge 4) waren das Tauchwarngerät Buddy Watcher, die Bio-Suppen LittleLunch, der Second Hand Designer-Mode Onlineshop The Eclectic Journey, der Roller-Sharingdienst Scoo Me, das Bild-Rahmen-Wechselsystem 3aArt und die nachhaltigen Einhorn-Kondome. 1,71 Millionen Zuschauer sahen die Sendung. Das entsprach einem Marktanteil der 14- bis 59-Jährigen von 10,2 Prozent. Die Löwen investierten insgesamt 200.000 Euro in die Startups der vierten Episode.

Hier gibt es eine Übersicht über alle Dienstleister in der Höhle der Löwen.

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Nach der Höhle der Löwen

Lencke „Ich bin raus“ Steiner hat tatsächlich mal in ein Startup investiert und dann auch noch ganz alleine. Die Freude der Fernsehzuschauer war aber nicht von langer Dauer, denn nach der Sendung wurde bekannt, dass sich die Scoo.me Gründer für ein attraktiveres Investment-Angebot entschieden hatten. Der Business Angel Hubert Barth ermöglichte mit seinem Kapital dem Unternehmen, neben München auch in Köln und mittlerweile in Frankfurt aktiv zu werden. Allerdings hatte die Teilnahme an der Sendung auch ein Gutes. Neben der Aufmerksamkeit, die das Unternehmen durch die Ausstrahlung der Sendung bekam, kam ein Vermakrtungsdeal mit Jochen Schweizer zustande. Über dessen Plattform kann man die Vespas jetzt als Erlebnis mieten und sogar Vespa-Sightseeing-Tours durch München buchen.

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Scoo.me im Video

Kontakt zu Scoo.me

Anschrift: scoo mobility GmbH
Friedrichshafener Str. 1
82205 Gilching
E-Mail: info@scoo.me
Telefon: 0800 – 72 42 161
Website: scoo.me
Facebook: facebook.com/scoo.me

Bildquellen: Alle Fotos aus der Sendung:  © VOX/Boris Breuer & Bernd-Michael Maurer / Alle anderen Bilder soweit nicht anders gekennzeichnet sind der Website des Startups oder dessen Social-Media-Accounts entnommen. Produktabbildungen in Verbindung mit einer Kaufmöglichkeit entstammen dem Amazon Produkt-Feed.

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