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Lost in Google Translation

In der Geschäftswelt sprechen wir nicht immer eine Sprache. Nur allzu oft reden Kunden und Partner aneinander vorbei. Grund dafür sind unterschiedliche Kenntnisstände und Verständnisse, abweichende Vorstellungen und ungenaue Formulierungen. Daran hat auch die rasante Verbreitung der Smartphones nichts ändern können.

Besonders schwierig gestaltet sich Kommunikation, sobald Sprachbarrieren auftreten und genau diesen hat sich Google Translate gewidmet. Das Ergebnis sind in der Regel mehr oder weniger verständlich übersetzte Texte. Wie absurd und abwegig die Übersetzungen werden können, zeigt ein Youtube Video, das sich viral verbreitet. Drei Smartphones mit Google Translate unterhalten sich darin miteinander. Ganz nach dem Stille-Post-Prinzip wird die Konversation immer mehr entfremdet und sinnbefreit. Nonsens-Kult-Autor Douglas Adams hätte es besser nicht schreiben können. Am Ende einigen die Geräte sich auf „Thunfisch“.

Youtube-User jomatotu lud einen einminütigen Ausschnitt der Konversation hoch. Mit sich alleine gelassen, sprachen die Handys rund 15 Minuten miteinander. Neben Nonsens-Gesprächen wurde es mitunter auch erkenntnistheoretisch, als ein Smartphone plötzlich äußerte: „Ich bin mir dessen bewusst, wer ich bin“ („I am aware of who I am‘)

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